Elias Ettlin und Marcel Leuenberger haben ihren Sommer zwischen Bern und der Mongolei verbracht. Ihre Mission: ein Schweizer Ambulanzfahrzeug in die Mongolei fahren und dieses dort einem Hilfswerk übergeben.

Die guten Neuigkeiten vorab: Sie haben es geschafft, nach zwei Monaten sind die beiden endlich am Ziel angekommen. Gekostet hat sie das vor allem jede Menge Nerven. 

Doch ob tagelanges Warten auf eine Fähre oder Querelen mit der kasachischen Polizei: Die beiden schien nichts so wirklich zu erschüttern. 

Begleitet haben die beiden auf ihrem Weg auch zahlreiche Pannen. Und so macht sich der Krankenwagen nur wenige Kilometer vor dem Ziel noch einmal bemerkbar: Die Kontrolllämpchen blinken. «Es ist wieder einmal Weihnachtsbaum», sagt Marcel Leuenberger. Allen Lämpchen zum Trotz kann er das Krankenauto noch bis in die mongolische Hauptstadt Ulan Bator fahren – direkt in die Garage.

Dort wird es nicht nur repariert, sondern auch gewaschen – bereit gemacht für ein zweites Leben. Und Marcel und Elias? Sie räumen das Krankenauto, das in den letzten Woche zu ihrem Zuhause geworden ist, auch mit einer gewissen Wehmut. (smo)

Mehr zum Projekt: www.grenzen-los.ch