Weltausstellung

Schweizer Expo-Sesselbahn: Elektrische Kabel werden ersetzt

Stillstand auf dem Dach der Schweizer Pavillons

Stillstand auf dem Dach der Schweizer Pavillons

Die Sesselbahn auf dem Dach des Schweizer Pavillons an der Expo in Shanghai erweist sich als Renner. Allerdings gab es bisher Probleme mit elektrischen Kabeln. Die würden in den kommenden zwei Wochen ersetzt, erklärte Johannes Matyassy, Chef von Präsenz Schweiz.

Die Arbeiten erfolgen demnach während der Nacht. Anders als zuvor gemeldet, stehe die Bahn tagsüber nicht still, betonte Matyassy. Die Sicherheit der Passagiere sei immer gewährleistet gewesen, schrieb die Herstellerfirma Swiss Rides AG.

Die in China hergestellten Kabel würden wegen "mangelnder Qualität" durch ein Schweizer Produkt ersetzt. Positiver Nebeneffekt der Arbeiten, die zwei Wochen dauern, ist gemäss Swiss Rides AG, dass danach 20 Prozent mehr Besucher transportiert werden können.

In den drei Wochen seit Eröffnung der Expo sei die Bahn bereits von über einer Viertelmillion Passagieren benutzt worden. Das sind über 10'000 Besucher täglich. Bereits am Eröffnungstag war die Warteschlange vor dem Schweizer Pavillon die längste der Ausstellung, wie die offizielle Statistik der Expo zeigte.

Durchschnittlich rund 7600 Besucher standen Schlange vor dem Eingangstor, die Wartezeit betrug zwischen drei und vier Stunden. Laut einer Sprecherin des Schweizer Projekts besuchten am ersten Tag rund 9000 Personen den Schweizer Pavillon.

Auf dem Gelände erwartet den Besucher unter anderem eine riesige IMAX-Projektion mit Schweizer Berglandschaften, 50 Ferngläser mit dreidimensionalem Ausblick auf Schweizer Erfolgsgeschichten sowie zwölf Schweizerinnen und Schweizer, die auf Bildschirmen in Lebensgrösse über ihr Leben erzählen.

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