Miss Universe

Schweiz-Venezolanerin gewinnt – Rinderknecht unter den letzten 16

Die neue Miss Universe Gabriela Isler kommt aus Venezuela, hat aber den Schweizer Pass. Die Miss Schweiz Dominique Rinderknecht schaffte es bis in das Finale der 16 hübschesten Teilnehmerinnen.

Die 25-jährige Gabriela Isler erhielt nach ihrem Sieg die diamantbesetzte Krone der Miss Universe aufgesetzt. Sie besitzt den roten Pass: Islers Vater Juan Isler Lengemann ist der Sohn von Schweizer Einwanderern aus Lausanne und Schaffhausen. Insgesamt konkurrierten in Moskau 86 Frauen um den Titel.

(Quelle: Youtube.com)

Gabriela Isler, die neue Miss Universe, bei den Vorwahlen.

Sie alle posierten zunächst in Cocktailkleidern, bevor sie in Bikinis wechselten. Die nach Meinung der Jury attraktivsten 16 Bewerberinnen - darunter die 24-jährige Zürcherin Dominique Rinderknecht - kamen eine Runde weiter, in der Endausscheidung konkurrierten dann zehn Frauen um den Titel.

Miss Russland scheidet früh aus

Dass Miss Russland nicht über die erste Runde hinaus kam, wurde vom Publikum mit Pfiffen quittiert. In der Jury sass unter anderem Aerosmith-Sänger Steven Tyler.

Es war das erste Mal in der 61-jährigen Geschichte des Schönheitswettbewerbs, dass er in Russland stattfand. Die seit langem von Frauenrechtlern kritisierte Veranstaltung rief in diesem Jahr auch die Verteidiger der Rechte von Homosexuellen auf den Plan.

Der ursprünglich vorgesehene Co-Moderator Andy Cohen, ein bekennender Schwuler, hatte seine Teilnahme abgesagt, als Russland als Gastgeberland bekanntgegeben wurde. Moskau hatte zuvor ein umstrittenes Gesetz gegen sogenannte Homosexuellen-Propaganda erlassen.

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