«Anstelle eines budgetierten Aufwandüberschusses von rund 105 000 Franken resultiert ein Ertragsüberschuss in der Höhe von gut 88000 Franken», stellt der Gemeinderat Schinznach-Bad zum Abschluss der Rechnung 2009 fest. Besonders erfreulich ist, dass unter dem Strich ein Ertragsüberschuss ausgewiesen werden kann, obwohl die Steuererträge im Gesamten um etwa 40000 Franken unter den Erwartungen liegen und zudem rund 50000 Franken mehr an Abschreibungen vorgenommen werden mussten.

Auf der Aufwandseite haben im Wesentlichen geringere Beiträge an die Besoldungskosten für Lehrkräfte an andere Gemeinden, ein geringerer Aufwand für die Feuerwehr sowie für den Zinsendienst zum erfreulichen Ergebnis beigetragen.

Auf der Ertragsseite fallen Mehrerträge bei den Bussen sowie bei den Rückerstattungen von Sozialhilfeleistungen ins Gewicht. Daneben haben sich aber auch verschiedene kleinere und grössere Positionen mit Minderaufwand bzw. Mehrertrag positiv auf das Resultat ausgewirkt.

Eigenwirtschaft im Minus

Nicht ganz so erfreulich sieht es bei den Eigenwirtschaftsbetrieben aus. Die Wasserversorgung weist statt eines budgetierten Ertragsüberschusses einen Aufwandüberschuss von rund 26500 Franken aus. «Grund für das schlechte Ergebnis sind einerseits die tieferen Einnahmen aus den Wasserzinsen, da weniger Wasser verbraucht wurde, und andererseits ausserordentlich hohe Unterhaltskosten am Leitungsnetz», stellt der Gemeinderat fest. Die Rechnung der Abwasserbeseitigung schliesst mit einem Verlust von gut 32000 Franken – trotz der erstmals wirksamen Gebührenerhöhung von einem Franken auf Fr. 1.80/m³ Frischwasserverbrauch. Und beim Abschluss der Abfallbeseitigung ist ein Aufwandüberschuss von rund 4500 Franken zu verzeichnen. (az)