Lausanne
Schule verteilt veraltete Abschlussprüfung – Berufsmaturanden müssen nochmals antraben

In Lausanne müssen Dutzende Berufsmaturanden einen Teil ihres Abschlussexamens wiederholen. Sie hatten falsche Prüfungsunterlagen erhalten.

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Pech für Lausanner Schüler: Sie müssen einen Teil der Abschlussprüfung wiederholen. (Symbolbild)

Pech für Lausanner Schüler: Sie müssen einen Teil der Abschlussprüfung wiederholen. (Symbolbild)

Der Fehler ereignete sich vergangene Woche an der kantonalen Handelsmittelschule (EPCL). 55 Schülerinnen und Schüler müssen diese Woche erneut antreten, wie die Direktion der Schule am Montag mitteilte.

Die ausgeteilten Prüfungsunterlagen hätten zum Teil auf veralteten Lernzielen basiert. Davon betroffen gewesen seien etwa ein Fünftel der Prüfung in Wirtschaft und Recht für eine Gruppe von 43 Schülern und die Hälfte des Mathematiktests für eine zweite Gruppe von 12 Schülern, heisst es im Communiqué.

Die Schulleitung habe keine andere Wahl gehabt, als die Prüfung neu anzusetzen, um die Gleichbehandlung aller Waadtländer Berufsschulen und die Erfüllung der eidgenössischen Qualifikationsstandards zu garantieren.

Die Direktion informierte die betroffenen Schüler mit einem eingeschriebenen Brief über ihr Missgeschick und den neuen Prüfungstermin. Man bedaure den Fehler und die Unannehmlichkeiten für die Schüler, deren Familien und die Ausbildungsbetriebe aufrichtig.