Tägi
Schöne Aussichten auf schönes Wohnen

Auf 11 500 m² präsentieren an den Ausstellungen Bauen+Wohnen und NAB-Eigenheimmesse im Tägi 300 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen. Die ganz dem Bauen und Wohnen gewidmete Messe kann seit Anfang auf treue Besucher zählen und dauert noch bis zum Sonntag.

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Dieter Minder

«Als wir die erste Bauen+Wohnen in Wettingen lancierten, waren wir vom Konzept überzeugt», sagte Messedirektor Marco Biland bei der Eröffnung der 4. Bauen+Wohnen: «Heute ist die Antwort klar, unsere Erwartungen sind ein weiteres Mal übertroffen worden.» Mit rund 300 Ausstellern auf 11 500 m2 Ausstellungsfläche in fünf Hallen ist sie noch grösser als ihre Vorgängerin. Zudem wurde erstmals die NAB-Eigenheimmesse integriert.

Wettingen plant grosses Tägi

Der Wettinger Gemeindeammann Markus Dieth liess an der Eröffnung die Gäste in die Zukunft des Tägi blicken. Bis Ende 2010 sollen dem Einwohnerrat beschlussfähige Vorschläge für die Ertüchtigung und Erweiterung der Anlage unterbreitet werden. Danach werden die Stimmberechtigten zum Urnenentscheid gebeten. Sie müssen die Baukredite bewilligen. Nach den heutigen Prognosen kostet die Sanierung rund 30 Millionen, 40 Millionen sollen in Neubauten investieren werden. Zu diesen gehört eine Mehrzweckhalle mit rund 6000 m2 Fläche im Bereich der Eisbahn. Mit Bankettbestuhlung hätten 2500 Personen darin Platz.

Nationalrat Hans Killer (SVP), Untersiggenthal «Wir als Handwerker sind mit unserem Netzwerk und Wissen verpflichtet, die Bauherrschaft optimal zu beraten.»

Nationalrat Hans Killer (SVP), Untersiggenthal «Wir als Handwerker sind mit unserem Netzwerk und Wissen verpflichtet, die Bauherrschaft optimal zu beraten.»

Aargauer Zeitung

Es ist zeit zu reagieren

«Bei den Bauten muss beginnen, was Erfolg haben soll im Vaterland», sagte Nationalrat Hans Killer aus Untersiggenthal. In seiner Ansprache zur Eröffnung der Ausstellungen beleuchtete er die Energieoptimierung aus politischer Sicht.

Während früher die Energieverknappung als temporäres Problem, «das sich dann schon wieder normalisiert», betrachtet wurde, sei heute «die Mehrheit der Politiker der Meinung, die Menschheit müsse reagieren». Killer warnte von einer Regelungseuphorie. Als mehrheitsfähige Massnahmen sieht er steuerliche Erleichterungen bei Investitionen, einen Gebäude-Energieausweis und, bedingt, die CO2-Abgabe.

Grossrat Andreas Senn (CVP), Präsident HECV, Würenlingen «Wenn alle glauben, die Bäume wachsen in den Himmel, dann ist das Desaster programmiert.»

Grossrat Andreas Senn (CVP), Präsident HECV, Würenlingen «Wenn alle glauben, die Bäume wachsen in den Himmel, dann ist das Desaster programmiert.»

Aargauer Zeitung

Der Markt bestimmt den Wert

Einen Blick auf die Immobilienbranche in wirtschaftlich turbulenten Zeiten warf Andreas Senn (Präsident Hauseigentümerverband Baden-Brugg-Zurzach, HEV). «Der Glaube, Immobilien könnten sich wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen und damit auch Krisen entziehen, ist illusorisch», sagte er.

Immobilienmärkte seien Abbilder des Konjunkturverlaufs und der gesellschaftlichen Entwicklung: «Wie Aktienmärkte werden auch Immobilienmärkte durch externe Faktoren gesteuert.» Aber: «Wer sein Vermögen geschickt anlegt, führt eine Strategie des diversifizierten Portefeuilles.» Und darin habe die Immobilie unbestritten ihren festen Platz.