Im ersten Halfinal des Eurovision Song Contests haben sich Aserbaidschan, Russland, Holland, Ungarn, Kroatien, Österreich, Armenien, die Tschechische Republik, Zypern und Malta qualifiziert. Im zweiten Halbfinal treten wiederum 18 Kandidaten an, um sich einen der zehn verbleibenden Startplätze für das Finale zu sichern.

Gesetzt für den Finalabend sind die sogenannten Big-Five-Länder - Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien. Sie tragen die finanzielle Hauptlast des Eurovision Song Contests. Auch das Gastgeberland Schweden hat als Titelverteidiger bereits einen Platz im Feld der Finalisten sicher. Beim Finale spielen dann auch bühnentechnische und dramaturgische Aspekte eine Rolle.

Rykka wird für die Schweiz antreten – sie überzeugte Publikum und Jury mit dem Song «The Last Of Our Kind». Rykka heisst mit bürgerlichem Namen Christina Rieder und lebt seit ein paar Jahren in Meilen ZH. Die Profi-Musikerin hat schon vier Alben herausgebracht.

Rykka ist in Kanada aufgewachsen, hat aber Schweizer Wurzeln: Ihr Grossvater stammt aus Rothenfluh (BL) und betrieb in Vancouver eine schweizerische Bäckerei. Zudem war ihr Bruder Schwinger. 

Die Schweiz hat am Donnerstag harte Konkurrenz: Der Lette Justs soll gute Chancen haben, sich im zweiten Halbfinale durchzusetzen. Er geht als erster ins Rennen. 

Belgien hat im letzten Jahr den vierten Platz belegt. In diesem Jahr tritt die 19-jährige Laura Tesoro an. Sie gewann den 2. Platz bei «The Voice Flandern» und singt «What's The Pressure».

Auch Georgien werden gute Chancen für ein Weiterkommen eingeräumt. Der Song «Midnight Gold», performt von Nika Kocharov und seine Band, die Young Georgian Lolitaz, stammt aus der Feder des Songwriters Thomas G:Son. Das Lied «Euphoria», mit dem Schweden 2012 gewann, stammt ebenfalls von ihm.

Irland tritt mit dem vielleicht prominentesten Teilnehmer an: Nicky Byrne war einst Mitglied der Boyband Westlife. Auf zahlreichen Tourneen brachten die Iren ihre weiblichen Fans reihenweise um den Verstand. 

Der polnische Teilnehmer Michal Szpak hätte beste Chancen auf den ersten Platz im Wettbewerb – zumindest wenn es um das längste Haar unter den männlichen Teilnehmern geht. Aber auch sonst kann der 25-Jährige einiges vorweisen. Seinen jüngsten Triumph feierte er beim diesjährigen polnischen Vorentscheid, bei dem er die Favoritinnen Margaret und Edyta Górniak auf die Plätze verwies.

Eurovision Song Contest Sieger