Vor allem der Alpensüdhang wurde in der Nacht kräftig eingeschneit. Mit den schneebedeckten Strassen hatten insbesondere die Lastwagen ihre Probleme. Sie wurden laut viasuisse deshalb in den frühen Morgenstunden bereits in der Zentralschweiz und im Tessin abgefangen und in die Warteräume geleitet.

Im Mittel- und Nordtessin sowie im Engadin, den Bündner Südtälern und im Simplongebiet fielen nach Angaben von MeteoSchweiz verbreitet 10 bis 30 Zentimeter Schnee. Auch im Flachland schneite es, doch weniger intensiv. Im Verlauf des Tages stieg die Schneefallgrenze auf etwa 500 Meter über Meer.

Die Temperaturen auf der Alpennordseite bewegten sich tagsüber zwischen -1 und -2 Grad. Im Wallis wurden etwas über null Grad gemessen, auf der Alpensüdseite etwa 2 Grad.

Die Temperaturen lassen immer mehr flache Gewässer zufrieren, so auch den zwischen der Bodensee-Insel Reichenau und dem deutschen Ufer liegenden Gnadensee. Wie in anderen Jahren haben dort die deutschen Wasserschutzpolizisten deshalb ihre Boote gegen Schlittschuhe ausgetauscht.

In ihren Rucksäcken führen die Polizisten eine Leine zum Retten von Eingebrochenen, einen Kompass für die Orientierung im Nebel sowie weitere Hilfsmittel wie eine Signalpfeife mit. Wer zu weit hinausfährt, wird zurückgepfiffen.