Detailhandel

Schlechteres Geschäft in den Schweizer Läden im November

Die Konsumenten übten Zurückhaltung (Archiv)

Die Konsumenten übten Zurückhaltung (Archiv)

Die Schweizer Konsumenten bleiben zurückhaltend. Im November sind die Umsätze im Detailhandel gegenüber dem Vormonat Oktober saisonbereinigt real um 1,7 Prozent und nominal um 1,2 Prozent gesunken, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte.

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Umsätze im November real um 0,6 Prozent. Nominal, also ohne Berücksichtigung von Preisänderungen, erhöhte sich der Umsatz der Branche um 0,2 Prozent.

Ohne Treibstoffe verzeichnete der Detailhandel im Vorjahresvergleich ein Wachstum von nominal 0,1 Prozent und real 0,6 Prozent. Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren und der Nicht-Nahrungsmittelsektor verbuchten dabei eine Zunahme von nominal je 0,1 Prozent. Real beliefen sich die Zuwächse auf 1,4 Prozent respektive 0,6 Prozent.

Im Vergleich zum Vormonat erzielte der Handel ohne Treibstoffe einen realen Umsatzrückgang von 1,1 Prozent und einen nominalen Rückgang von 1,8 Prozent.

Die Detailhandelsstatistik wird seit vergangenem Monat in revidierter Form veröffentlicht. Neu wird die Statistik in Form eines Indexes mit Basisjahr 2005 berechnet und rund 10 Tage früher publiziert.

Es werden die Hauptaggregate Total Detailhandel, Total Detailhandel ohne Treibstoffe, Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken, Tabakwaren und Detailhandel mit Nicht-Nahrungsmitteln (ohne Treibstoffe) publiziert. Die Neueinführung sei bedingt durch neue nationale und internationale Anforderungen, schreibt das BFS.

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