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Schlechte Badi-Bilanz im Kanton

Die meisten See- und Freibäder in den Kantonen Aargau und Solothurn hatten dieses Jahr zu wenig Besucher. Schuld ist - Petrus.

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Schwimm

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Solothurner Zeitung

Der Sommer war dieses Jahr sehr kurz. Während drei Wochen im Juli war es so heiss, dass alle, die kurz vorher noch wegen der Kälte stöhnten, sich plötzlich wegen der Hitze beklagten. Der einzige Ausweg war ein Sprung ins kalte Nass.

Dies war jedoch bei den See- und Freibädern dieses Jahr nicht unbedingt der Fall, wie Radio DRS berichtet. Da der Frühling schon sehr nass war, buchten viele Leute Ferien mit Sonnengarantie - so fehlten die Gäste in den einheimischen «Badis».

Schlechtes Wetter vertreibt Gäste

Die Bilanz der Badis in den Kantonen Aargau und Solothurn ist deswegen auch durchmischt. Wegen dem vorwiegend schlechten Wetter blieben die Gäste weg. Schlimme Unfälle gab es dieses Jahr keine. Einzig die Badi in Grenchen hatte mehr Pech: Zuerst gab es einen Chlorgas-Alarm, danach ertrank fast ein Kind und zuletzt sorgte ein starker Sturm dafür, dass die Badi zwei Tage geschlossen werden musste.

Badespass bis Ende Oktober

Die meisten Freibäder schliessen in den kommenden Tagen oder am Buss- und Bettag am 19. September 2010. Einzig das Arbeiterstrandbad Tennwil und das Freibad in Baden sind bis Ende Oktober geöffnet, sofern es die Witterung erlaubt. (cls)