Münchner Schläger

Schläger Mike baut jetzt Vogelhäuschen - im Knast

Die Schläger von München stehen vor Gericht (Symbolbild)

Die Schläger von München stehen vor Gericht (Symbolbild)

Die Verhandlung um die drei Zürcher Schläger wurde am Montag abgebrochen, weil ein Anwalt aus dem Nähkästchen plauderte. Haupttäter Mike zog deshalb seine Aussage zurück - und schweigt auch heute Dienstag. Dabei kommt es zum Wiedersehen mit den ehemaligen Klassenkameraden.

Mike B. beteuerte vor Gericht: «Ich bin gar kein Schläger-Typ». Seine beiden anderen Kumpels verfolgen eisern die Strategie der Verteidigung, die da lautet: Schweigen. Am Montag kam es zu einem Eklat, weil der Anwalt des schwer verletzten Geschäftsmannes entgegen der Stillschweigenvereinbarung zum Schutze der Angeklagten über die Verhandlung plauderte. Besagter Anwalt, Wolf Dietrich Kohler, erzählte, wie sich Mike vor Gericht verhielt und dass er im Untersuchungsgefängnis Vogelhäuschen bauen musste.

Die drei Angeklagten müssen sich wegen zweifachen  Mordversuchs und gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Am Dienstag, dem zweiten Prozesstag, kommt es zum ersten Wiedersehen zwischen den drei Schlägern und ihren ehemaligen Klassenkameraden. Letztere sind zur Zeugeneinvernahme geladen.

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