Bei einem Umatz von 14,03 Mrd. Fr. erzielte der Konzern einen Gewinn von 634 Mio. Franken. 2007 hatte Schindler einen Gewinn von 571 Mio. Fr. erwirtschaftet, dieser wurde aber durch eine Busse von 293 Mio. Fr. auf 278 Mio. Fr. gedrückt. Das Betriebsergebnis EBIT nahm um 7,1 Prozent von 830 auf 889 Mio. Franken zu.

Einen grossen Einfluss hatten im letzten Jahr die Wechselkurse. Der Konzernumsatz stieg nominal um 1,4 Prozent, in Lokalwährungen um 6,5 Prozent. Gesamthaft sei ein negativer Währungseinfluss von 707 Mio. Fr. zu verzeichnen, schreibt Schindler in dem veröffentlichten Geschäftsbericht.

Die Aufzüge und Fahrtreppen trugen 8,8 Mrd. Fr. zum Umsatz bei. Dies entspricht einem Wachstum von 0,1 Prozent (nominal) respektive 6,4 Prozent (in Lokalwährungen). Der Auftragseingang betrug 9,3 Mrd. Franken. Alle Marktregionen seien gewachsen.

Das Betriebsergebnis EBIT erreichte im Aufzugs- und Fahrtreppengeschäft 895 Mio. Franken, was einem nominalen Wachstum von 11,6 Prozent respektive 18,6 Prozent in lokalen Währungen entspricht.

Die operative Marge verbesserte sich hier von 9,2 Prozent auf 10,2 Prozent. Damit sei im Kerngeschäft erstmals die Grenze von 10 Prozent übertroffen worden, schreibt Verwaltungsratspräsident Alfred N. Schindler.

Die Schindler-Tochter Also hatte am Montag über ihr Geschäftsergebnis informiert. Die IT-Vertreiberin machte 2008 einen Verlust von 11 Mio. Franken. Schuld waren inzwischen stillgelegte Tochtergesellschaften in Schweden und Polen. Die weitergeführten Teile von Also erzielten einen Gewinn. Für das laufende Jahr ist Schindler zuversichtlich.