Einen lebenden Tintenfisch essen – in unseren Kreisen trotz Froschschenkeln und Hummer eher unvorstellbar, wenn auch nicht illegal, denn das Schweizer Tierschutzgesetz bezieht sich explizit nur auf Wirbeltiere. In China, Korea oder Japan gilt der Verzehr eines noch «lebendigen» Oktopus jedoch als eine Delikatesse (meist ist allerdings der Kopf abgetrennt und nur die noch zuckenden Tentakel werden gegessen).

Mit dem Verzehr dieser «Spezialität» vor laufender Kamera wollte eine chinesische Food-Bloggerin Berühmtheit erlangen. Aufmerksamkeit bekam die junge Frau dafür auch – aber nicht aus dem von ihr ursprünglich gewünschten Grund (oder vielleicht doch?).

Denn das zu grosse Tier – eigentlich werden viel kleinere Exemplare gegessen (siehe Video ganz unten) – wehrte sich. Mit seinen Tentakeln saugt sich der Oktopus am Gesicht der Chinesin fest, so sehr, dass sie beginnt vor laufender Kamera zu heulen und schreien. Fast eine Minute lange versucht die Bloggerin sich aus den Fängen des leidenden Tiers zu befreien.

Sie klagt dabei: «Das tut so weh, seht euch das mal an. Ich bekommen ich nicht ab!»

Als es ihr dann gelingt, offenbar ein Blutfleck auf ihrer Wange auch: Ein Oktopus kann sich nicht nur ausgezeichnet festsaugen, sondern ist auch ein Raubtier, das kraftvoll zubeissen kann.

Das grenzwertige Video sorgt im Netz hauptsächlich für Schadenfreude und mehrheitlich für «Sympathiebekundungen» für das Tier.

Obacht. Diese Video zeigt, wie eine Koreanerin einen lebendigen Oktopus isst.