Sri Lanka

Schicksal von Baby-Elefanten bewegt Menschen in Sri Lanka

Elephant in Sri Lanka (Symbolbild)

Elephant in Sri Lanka (Symbolbild)

Das Schicksal von zwei Baby-Elefanten bewegt Sri Lanka. Ungeachtet des heftigen Protestes von Tierschützern schenkte Präsident Mahinda Rajapakse die ihren Müttern weggenommenen Tiere den Mönchen eines buddhistischen Tempels.

Er übergab die zweieinhalb Jahre alten Elefanten nach Angaben des Präsidentenamtes bei einer feierlichen Zeremonie in der Stadt Kandy. Damit schlug Rajapakse alle Einwände von Tierschützern in den Wind. Ihren Angaben zufolge wurden die beiden Baby-Elefanten noch gesäugt, als sie ihren Muttertieren weggenommen wurden.

Die Tierschützer streben ein Verfahren vor dem Obersten Gericht des Landes an, um die Elefantenfamilien wieder zu vereinen. Die lokalen Zeitungen druckten in den vergangenen Tagen zahlreiche Leserbriefe ab, welche die "Tierquälerei" durch den Präsidenten und die Mönche kritisierten.

Die Mönche, bei denen die beiden Elefanten seit einer Woche sind, sollen die Tiere unter anderem mit Stöcken geschlagen haben. Bei buddhistischen Festen treten in Sri Lanka traditionell bunt geschmückte Elefanten auf.

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