"Liam Neeson, seine Söhne und die gesamte Familie sind geschockt und am Boden zerstört durch den tragischen Tod ihrer geliebten Natasha. Sie sind aus tiefsten Herzen dankbar für die Unterstützung, die Liebe und die Gebete aller und bitten um die Wahrung ihrer Privatsphäre in dieser schweren Zeit", hiess es.

Die Familie machte aber keine Angaben zur Todesursache. Seit dem Sturz der Schauspielerin in einem Skigebiet nahe der kanadischen Stadt Québéc war in den US-Medien über eine schwere Kopfverletzung mit Gehirnblutungen spekuliert worden.

Danach wurde die Schauspielerin am Ende nur noch mit Geräten am Leben gehalten. Richardson war am Dienstag von einem Spital in Montreal nach New York geflogen worden.

Neeson, die Söhne, der 13-jährige Michael und der 12-jährige Daniel, sowie Mutter Vanessa Redgrave hatten am Mittwoch von ihr Abschied genommen. Auch ihre Schwester, Schauspielerin Joely Redgrave, und Hollywoodstar Lauren Bacall kamen zu Richardson.

Der Unfall war am Montag in dem Skigebiet Mont Tremblant geschehen. Die Schauspielerin war auf einer Anfängerpiste während einer Unterrichtsstunde gestürzt, hatte aber keine sichtbaren Verletzungen erlitten.

Sie sei zunächst ohne fremde Hilfe auf ihr Hotelzimmer gegangen, teilte ein Sprecherin des Ski-Resorts mit. Später klagte Richardson über Unwohlsein. Laut dem US-Magazin "People diagnostizierten die Ärzte bei ihr eine "Blutung zwischen Hirn und Schädel".

Natasha Richardson war in vielen Theater- und Filmproduktionen aufgetreten, darunter in Volker Schlöndorffs "Die Geschichte der Dienerin", "Nell" und "Manhattan Love Story". In England schaffte sie 1985 mit ihrem Bühnenauftritt in "Die Möwe" den Durchbruch.

Richardson war auch für ihre Gastfreundschaft und Kochkünste bekannt, berichtete die Sendung "Entertainment Tonight".