«So ein Schaf ist halt schon etwas Beruhigendes», sagt Tanja Moser. «Weil es halt einfach dasteht und wiederkäut und nichts verlangt.»

Moser hat den Verein «Therapieschafe Schweiz» ins Leben gerufen. Sie bietet auf ihrem Hof im solothurnischen Hägendorf Therapien an für Kinder, die Mühe haben, zur Ruhe zu kommen. Und das kostenlos: Der Verein finanziert sich über Spenden.

«Sie lieben Menschen»

Denn gerade das ruhige Gemüt der Schafe eigne sich für eine solche Therapie: «So hat das Kind genug Zeit, auf das Tier zuzugehen und nicht umgekehrt.»

Kommt hinzu: Moser hat ihre beiden Schafböcke Jasper und Einstein von Hand aufgezogen. «Sie sind Rummel gewöhnt – und sie lieben die Menschen.»

Es sind Kinder, die sehr aktiv sind und sich schlecht konzentrieren können, die auf den Hof von Tanja Moser kommen. Dort sollen sie sich zusammen mit Jasper und Einstein an der frischen Luft entspannen können.

Medikamente sind für die Mütter keine Alternative

So wie Tinka und Enrico. Die Sendung «tierisch» hat die beiden Kinder während einer Therapiestunde begleitet. Sehen Sie im Video oben, wie die Schaf-Therapie funktioniert.

Die Mütter von Tinka und Enrico haben sich bewusst für die tierische Therapie entschieden – und gegen Medikamente wie Ritalin, mit denen etwa eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung behandelt wird.

Im «tierisch»-Beitrag sagen sie, weshalb sie ihre Kinder in die Therapie schicken und weshalb Medikamente für sie keine Alternative sind. (smo)

Sehen Sie die ganze Sendung: Immer donnerstags um 18.30 Uhr auf Tele M1

Tierisch auf Tele M1 BIG - VORLAGE - bitte erst DUPLIZIEREN