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SBB-Fahrplan bringt der Region einen neuen Frühzug

Baselland kritisiert fehlende Verbindungen.

Ab dem 13. Dezember gilt der neue Fahrplan der Schweizerischen Bundesbahnen. Während auf nationaler Ebene viele Änderungen Einzug halten, baut die SBB in der Region ihr Angebot kaum aus. «Die Nordwestschweiz verfügt über eine sehr hohe Netzdichte. Wir stossen langsam an unsere Kapazitätsgrenzen», erklärt SBB-Sprecher Roman Marti. Grössere Sprünge seien erst wieder möglich, falls das Schienen-Netz ausgebaut würde. Die Bundespolitik sei am Ball.

Bedeutendste Neuerung ist ein neuer Frühzug der S3: Statt wie bisher 5.24 Uhr, hält der erste Zug bereits 4.47 Uhr in Laufen und ist somit um 5.14 Uhr in Basel. Wegen mangelnder Nachfrage eingestellt werden hingegen die Nightbird-Busse zwischen Basel und Zürich.

Beim Kanton begrüsst man zwar den neuen Frühzug, wiederholt aber auch die Kritik an den SBB: Bereits vor drei Wochen bemängelte die Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion, dass die SBB weder auf die Forderung nach einem Flugzug-Halt in Pratteln, noch auf die stündliche Direktverbindung von Gelterkinden nach Zürich einging.

«Wir sind noch immer enttäuscht und überzeugt, unsere Wünsche hätten trotz Kapazitätsproblemen umgesetzt werden können», bekräftigt der Baselbieter ÖV-Verantwortliche Markus Meisinger. Nun müsse man den Fahrplan zwar akzeptieren, «aber der Kanton wird zum nächsten Wechsel hin garantiert wieder aktiv». (mn)

Ab dem 9. November ist der neue Fahrplan unter www.sbb.ch abrufbar.

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