Sauberkeitsindex gegen Littering

Sauberkeitsindex gegen Littering

Sauberkeitsindex gegen Littering

Dietiker Stadtrat engagiert sich auf mehreren Ebenen gegen Abfall-Problematik. Mit Prävention, Repression und Wochenend-Reinigungen will die Stadt Dietikon dem Problem Littering Herr werden.

Die Umwelt in Dietikon soll künftig sauberer gehalten werden: einerseits mithilfe der Polizei und des Werkhofs, andererseits mit Präventivkampagnen. Dies schreibt der Dietiker Stadtrat in seiner Antwort auf ein Postulat von CVP-Gemeinderat Max Wiederkehr. Der Postulant hatte vom Stadtrat gefordert, «ein Vorgehenskonzept zu erarbeiten und eine Auflistung des Instrumentariums zu erstellen, mit welchen er dem Littering Einhalt gebieten will». Darin enthalten sein sollen ein Vorgehenskonzept und Vollzugsplan, ein präventiver Massnahmenkatalog, eine Übersicht der Repressionsmöglichkeiten sowie ein Reinigungskonzept für die Wochenenden. Er begründete diese Forderungen mit dem Verweis, dass der Stadtrat zu passiv auf ein ihm bekanntes Problem reagieren würde.

Diverse Massnahmen

In seinem Bericht erklärt der Stadtrat, dass der Werkhof ausserordentliche Reinigungsarbeiten an den Wochenenden durchführe; besonders an gut frequentierten Orten wie dem Bahnhof- und Kirchplatz. Mit einem Sauberkeitsindex würden die Auswirkungen von Sauberkeitsmassnahmen geprüft. Auch soll die Kübelinfrastruktur in der Stadt bedürfnisorientiert angepasst werden.

Weiter wird Littering von der Stadtpolizei geahndet – mittels Patrouillentätigkeit sowie durch gezielte Schwerpunktaktionen. Umweltsünder werden mit einer Busse von 80Franken bestraft. Seit März 2009 wurden 60Ordnungsbussen ausgestellt.

Auch präventiv engagiert sich die Stadt. Im laufenden Jahr beteiligt sich Dietikon
an einer Plakatkampagne für eine saubere Umwelt. (los)

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