Minikreisel

Sarmenstorf: Minikreisel gegen Maxiverkehr

Minikreisel gegen Maxiverkehr

Minikreisel gegen Maxiverkehr

Ein Minikreisel soll die hohe Verkehrsbelastung an der Kreuzung Fahrwangerstrasse/Marktstrasse in Sarmenstorf eindämmen.

Die starke Verkehrsbelastung an der Kreuzung Fahrwangerstrasse/Marktstrasse in Sarmenstorf ist schon seit geraumer Zeit ein Problem. Vor allem zu den Hauptverkehrszeiten staue sich der Verkehr an der Kreuzung stark, erklärt Gemeindeschreiber Josef Kuratle. Es sind Spitzenwerte von bis zu 1494 Autos pro Stunde gemessen worden.

Auf Anregung des Gemeinderats soll nun ein so genannter Minikreisel gebaut werden. Dieser besitzt einen Aussendurchmesser von höchstens 24 Metern. Zudem wird die Kreisinsel nicht mit einem Kunstwerk geschmückt, sondern ist nur leicht erhöht. Dies ermöglicht es den Lastwagen und Bussen, welche aufgrund des geringen Radius die Insel nicht umfahren können, einfach über die Erhöhung zu fahren.

Wenig Erfahrung mit Minikreiseln

Da beides Kantonsstrassen sind, muss der Kanton 56 Prozent der Kosten von 60 000 Franken übernehmen und dem Projekt zustimmen. Im Kanton Aargau hat man mit Minikreiseln erst wenige Erfahrungen gemacht. Auf Kantonsstrassen gibt es je einen in Wohlen und in Döttingen. Der Kreiseleröffnung in Sarmenstorf wird eine Versuchsphase folgen, in welcher analysiert wird, wie stark die Verkehrsbelastung der Kreuzung sinkt. Bringt der Minikreisel keine Besserung, müssten andere Lösungen gesucht werden, erklärt Manuel Baldi vom Werkhof Wohlen.

Vor den Sommerferien fanden Gespräche zwischen dem Gemeinderat Sarmenstorf und dem Kanton statt. Letzterer steht hinter dem Projekt, muss aber noch den definitiven Zeitplan ausarbeiten. Die Gemeinde Sarmenstorf hofft, dass Anfang 2011 mit dem Bau begonnen werden kann. (res)

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