Samedan erlebt die kälteste Nacht dieses Winters

SBB-Arbeiter in der Kälte von Samedan

SBB-Arbeiter in der Kälte von Samedan

Ein klarer Himmel hat in Samedan für die bisher kälteste Nacht des Winters gesorgt. Am frühen Morgen war es eisige minus 29,3 Grad kalt. Zuvor hielt La Brévine NE den Rekord: Am 12. Januar 2009 war es dort minus -27,8 Grad kalt.

Grund für die kalte Nacht im Engadin war ein kristallklarer Himmel, nachdem sich die Wolkendecke auflockerte, wie SF Meteo am Samstag mitteilte. Kurv nach drei Uhr morgens zeigte das Thermometer den Winterrekordwert an.

Kälte-Rekorde für den diesjährigen Winter gab es auch beim Jungfraujoch mit minus 25,2 Grad und in Zermatt VS mit minus 15,4 Grad, wie ein MeteoSchweiz-Sprecher auf Anfrage sagte. An diesen Stationen war die Temperatur in diesem Winter noch nie tiefer gesunken.

In der Kältestube der Schweiz, in La Brèvine NE, sank das Thermometer bis auf minus 24,3 Grad. Eine kalte Nacht erlebten auch Ulrichen VS (- 16,2 Grad) und Scuol GR (- 15,5 Grad). Im Mittelland waren Temperaturen zwischen minus 4 bis 5 Grad verbreitet. In der Nacht auf Sonntag könnte es noch kälter werden.

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