Seeunglück

Russischer Fischkutter vor Norwegens Küste gesunken

Rettungsaktion nach Seeunglück

Rettungsaktion nach Seeunglück

Beim Untergang seines Schiffes in den eiskalten arktischen Gewässern vor Norwegens Nordküste ist der Kapitän des russischen Trawlers «Koralnes» ums Leben gekommen.

Wie der Seenotrettungsdienst in Bod mitteilte, war der 40-Jährige zusammen mit seinem Steuermann an Bord geblieben, während sich alle 15 anderen, ebenfalls russischen Besatzungsmitglieder auf einer automatisch aufblasbaren Rettungsinsel in Sicherheit bringen konnten.

Die 15 Seemänner wurden 70 Seemeilen vor dem norwegischen Arktis- Hafen Tromsø von einem zur Hilfe herbeigeeilten russischen Schiff aufgenommen. Sie blieben unverletzt. Der Zustand des von einer Helikopterbesatzung aus dem Wasser geborgenen Steuermanns sei "ernst, aber stabil", teilten die Behörden aus Troms mit.

Stürmische Winde, drei Meter hohe Wellen, Regen und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt machten die Rettungsaktion sehr schwierig.

Trawler sind Fischereischiffe mit Schleppnetzen. Die "Koralnes" war 1952 in Norwegen vom Stapel gelaufen und vor einigen Jahren an eine russische Reederei in Murmansk verkauft worden. Die Unglücksursache war zunächst unklar.

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