«Rücktritt? – Nie und Nimmer!»

FC-Aarau-Trainer Jeff Saibene spricht mit a-z.ch über sein Wochenende. Heute über Pech, Francis Kioyo und Kritik an seiner Person.

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Jeff's Corner

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Jeff Saibene, das war wieder kein sehr erfolgreiches Wochenende für den FC Aarau.
Jeff Saibene: Ich bleibe bei meinen Aussagen vom Wochenende. Wenn man so viele Verletzte hat wie wir, dann hat man es schwer. Die Mannschaft ist von Beginn weg willig und kompakt aufgetreten. Nach diesem wirklich überflüssigen Elfmeter und dem 0:1 Rückstand war es dann natürlich schwer. Das war wieder einmal grosses Pech für uns. Ich will keine Ausreden liefern, aber das Pech verfolgt uns zurzeit. Kioyo hatte zwei grosse Chancen, hat physische Präsenz gezeigt und ein hervorragendes Spiel gemacht. Dann verletzt er sich noch in der ersten Halbzeit.

Wann kann man mit den Verletzten wieder rechnen?
Saibene: Stojkov und Stoll werden am Wochenende wieder dabei sein. Bei Kioyo müssen wir noch abwarten und schauen wie sich die Sache entwickelt.

Hächler: «Wir hatten nie Gespräche mit Eduardo» Sportchef Fritz Hächler versichert gegenüber a-z.ch, dass Trainer Saibene zurzeit kein Thema ist. Ausserdem sagt er zu den Gerüchten um eine Verpflichtung des Ex-FCB-Brasilianers Eduardo: «Er steht absolut nicht zur Diskussion. Wir hatten nie offizielle Gespräche mit ihm. Ausserdem könnten wir ihn uns gar nicht leisten.»Hächler sieht keinen weiteren Handlungsbedarf, was das Kader anbelangt. Auf die schwache rechte Abwehrseite angesprochen, wies er auf die Varianten Staub und Ionita hin. Zudem warnt er davor, jetzt, nach einem guten Viertel der Saioson, in Panik zu verfallen. (aen)

Hächler: «Wir hatten nie Gespräche mit Eduardo» Sportchef Fritz Hächler versichert gegenüber a-z.ch, dass Trainer Saibene zurzeit kein Thema ist. Ausserdem sagt er zu den Gerüchten um eine Verpflichtung des Ex-FCB-Brasilianers Eduardo: «Er steht absolut nicht zur Diskussion. Wir hatten nie offizielle Gespräche mit ihm. Ausserdem könnten wir ihn uns gar nicht leisten.»Hächler sieht keinen weiteren Handlungsbedarf, was das Kader anbelangt. Auf die schwache rechte Abwehrseite angesprochen, wies er auf die Varianten Staub und Ionita hin. Zudem warnt er davor, jetzt, nach einem guten Viertel der Saioson, in Panik zu verfallen. (aen)

Aargauer Zeitung

Mit YB wartet am Wochenende eine schwierige Aufgabe.
Saibene: Das ist noch nett ausgedrückt. Sie sind zurzeit eine Macht, noch mehr zu Hause auf Kunstrasen. Wir haben nichts zu verlieren. Ich versuche die Mannschaft gut darauf vorzubereiten.

Deine Position ist logischerweise ein Thema bei dieser Tabellenlage. Aber man scheint sich schon bewusst zu sein, dass du nicht der Schuldige bist.
Saibene: Wenn es so läuft wie jetzt, stürzen sich die Boulevardmedien natürlich auf dich. Da geht's mir gleich wie Urs Schällibaum bei Bellinzona. Aber ich kann gut damit leben. Ich mache meinen Job mit voller Motivation und Engagement. Wenn jemand nicht zufrieden damit ist, dann ist das halt so. Wenn mir die Klubleitung aber sachlich und kompetent erklären kann, dass man ohne mich plant, müsste ich das akzeptieren.

Ein Rücktritt kommt für dich nicht in Frage?
Saibene: Nein, nie und nimmer! Sicher nicht!

Interview Adrian Eng

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