Riesen-Wels

Riesen-Wels soll geschützt werden

Irgendwo hier treibt sich der Riesen-Wels herum.

Aare

Irgendwo hier treibt sich der Riesen-Wels herum.

Der Grenchner Tierschutzverein und die Bevölkerung führt Kontrollen an der Aare durch um den Riesen-Wels zu schützen.

Laut Angaben der Berner Zeitung hat noch nie jemand nach dem Riesen-Wels an der Aare bei Bettlach gefischt. Der tschechische Sportfischer Jakub Vagner hatte aber genau das vor. Die ursprünglich dafür vorgesehene «Erlebniswoche» wurde aber abgebrochen nach Protesten der Bevölkerung. Die Organisation befürchtete, dass der Sportfischer Jakub Vagner unangekündigt nach dem Wels suchen würde.

Die Präsidentin des Tierschtutzvereins Grenchen Barbara Banga ist sich sicher, dass Vagner noch nicht aufgetaucht ist. Jemand hätte es bestimmt berichtet, wenn Vagner gesichtet worden wäre. Trotzdem werden die Wels-Befürworter um Barbara Banga weiterhin wachsam aufpassen und das Aareufer überwachen. Falls Vagner wirklich versuchen sollte nach dem 3-Meter-Riesen zu suchen, würde das Komitee Pro Wels sofort eine Störaktion starten und versuchen, den Welsfang zu verhindern.

Auch der Gemeindepräsident von Selzach Viktor Stüdeli hält nichts von dem Vorhaben von Vagner «So etwas wäre in einer Schutzzone nicht erlaubt», erklärt Stüdeli. Aber auch das Jagen des Welses, wie es Vagner angekündigt hatte, sei nicht erlaubt. Das Gesetz verbiete es, mit dem Ziel zu fischen, das Tier nachher wieder frei zu lassen, sagt er weiter. So ist es in der Tierschutzverordnung festgehalten. Er persönlich würde dem Verein auch melden, wenn er etwas beobachten würde.

Quelle: Berner Zeitung

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