Rheinbrücke

Rheinbrücke als Hauptthema

Grosses Verkehrsaufkommen: Die bestehende Rheinbrücke zwischen Koblenz und Waldshut. (mhu)

Rheinbrücke Koblenz - Waldshut

Grosses Verkehrsaufkommen: Die bestehende Rheinbrücke zwischen Koblenz und Waldshut. (mhu)

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee zu Besuch in Waldshut.

Eine neue Rheinbrücke zwischen Waldshut und Koblenz auf der Höhe des Lonza-Kreisels ist beim Kurzbesuch des Bundesverkehrsministers Wolfgang Tiefensee am Donnerstag zur Sprache gekommen. Der Minister nannte laut der Zeitung «Südkurier» die vom Waldshuter Oberbürgermeister Martin Albers erhobene Forderung nach einer Brücke einen «sinnvollen Gedanken».

Politiker im Gespräch

Etwas mehr als eine halbe Stunde liess sich Bundesverkehrsminister Tiefensee im Gewerbepark Hochrhein in Waldshut Zeit, sich von Oberbürgermeister Albers über die Verkehrsprobleme der Stadt unterrichten zu lassen. Nicht Hochrheinautobahn A98, Fluglärm oder neuer Lastwagen-Zollhof waren die Themen, sondern ausschliesslich der Verkehrsstau beidseits des Rheins und die Notwendigkeit einer neuen Brücke.

Die auf Schweizer und deutscher Seite eingeleiteten Änderungen der Verkehrsführung an der bestehenden Rheinbrücke, einschliesslich des dreispurigen Ausbaus der Bundesstrasse B34 zwischen Zoll und Gewerbepark, brächten angesichts des wachsenden Lastwagensverkehrs keine anhaltende Verbesserung, meinte Albers. Eine neue Brücke sei nötig.

Albers forderte den Minister gemäss «Südkurier» auf, das Thema der neuen Rheinbrücke auf die Tagesordnung der jährlich stattfindenden deutsch-schweizerischen Verkehrsgespräche zu setzen und dort so lange zu lassen, bis ein Staatsvertrag abgeschlossen und die neue Brücke gebaut werde. «Es kann nicht sein, dass die für den Strassenverkehr verantwortlichen Minister beider Länder dieses Thema auf die lange Bank schieben.»

Klar gegen Paketlösung

Minister Tiefensee stimmte zu, dass die Verkehrsinfrastruktur am Hochrhein und in Waldshut-Tiengen verbessert werden müsse. Das Verkehrsministerium suche nach einer «besten Lösung». Was die deutsche Regierung auf keinen Fall zulassen werde, sei eine Paketlösung, zum Beispiel im Zusammenhang mit der Flughafenfrage. (sü/az)

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