Im vierten Quartal des vergangenen Jahres haben die Geschäfte der KMU weitgehend stagniert: Die Umsätze veränderten sich kaum, und die Auftragslage im verarbeitenden Gewerbe verschlechterte sich, wie eine Umfrage bei über 600 KMU ergab. Besonders rückläufig waren die Exportumsätze, die auch unter dem starken Franken litten, wie die UBS am Donnerstag mitteilte.

Zudem hätten aufgrund der rückläufigen Nachfrage die Verkaufspreise nur sehr schwer erhöht werden können. Die Gewinne der Unternehmen blieben gemäss UBS-Barometer im Jahresvergleich aber dennoch stabil, und der Personalbestand stieg sogar noch leicht an.

Da der Arbeitsvorrat trotz Drosselung der Produktion über Erwarten geschrumpft ist und sowohl bei den Industrie- wie Dienstleistungsbetrieben die Aufträge aus dem In- und Ausland markant eingebrochen sind, wird sich dieses Bild 2009 aber kehren.

Fürs erste Quartal des laufenden Jahres rechnen die KMU denn auch mit fallenden Umsätzen. Unter Druck geraten so auch die Gewinne der Unternehmer. Im Weiteren wird - insbesondere bei der verarbeitenden Industrie - mit dem Abbau des Personalbestands gerechnet.

Im Vergleich zu den Grossunternehmen sind die KMU aber etwas weniger vom Abschwung betroffen, wie es weiter hiess.