Rekordhochwasser im Mittleren Westen der USA - Hunderte fliehen

Überschwemmte Häuser am Red River

Überschwemmte Häuser am Red River

In den US-Bundesstaaten North Dakota und Minnesota sind Hunderte Menschen auf der Flucht vor dem Jahrhunderthochwasser des Red River. Der Pegel stieg am Freitag auf 12,4 Meter und damit so hoch wie seit 1897 nicht mehr.

Trotz klirrender Kälte strömten Tausende Freiwillige in die Gegend, um den Bewohnern zu helfen. Diese versuchten, ihre Häuser mit Sandsäcken zu schützen. In einigen Gegenden wiesen die Deiche bereits Risse auf. Hunderte Häuser in der Nähe wurden evakuiert.

Landwirtschaftsminister Tom Vilsack sprach von einer furchtbaren Tragödie. Zugleich lobte er Anwohner und Helfer für ihren Kampf gegen die Fluten. Am Samstag sollte das Hochwasser seinen Höchststand von knapp 13 Metern erreichen.

Eine ungewöhnlich ergiebige Schneeschmelze hatte den Red River anschwellen lassen. Für die nächsten Tage wurde mit weiterem Schnee gerechnet, gefolgt von heftigem Regen in der kommenden Woche.

Meistgesehen

Artboard 1