Rekord: 8400 Tonnen Salz auf Aargauer Strassen

Der vergangene Winter geht als einer der härtesten der letzten zwanzig Jahre in die Annalen ein. Der kantonale Winterdienst verteilte 8400 Tonnen Salz auf Aargauer Strassen.

Merken
Drucken
Teilen
schnee.jpg

schnee.jpg

Keystone

Der Winter 2008/09 war lang, äusserst kalt und schneereich. Mit etwa 450 Einsätzen pro Werkhof und einem Gesamtsalzverbrauch von 8400 Tonnen geht er als einer der strengsten Winter der letzten zwanzig Jahre in die Annalen des kantonalen Winterdienstes ein. Es gab praktisch keine Einsätze ohne Schneepflug.

Entsprechend werden die Mehrkosten gegenüber dem milden Vorjahreswinter mehr als 3 Millionen Franken betragen, wie das Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau mitteilt. Die Einsätze gingen praktisch unfallfrei und ohne Ausfälle oder Reparaturen über die Bühne.

Der letzte Winter begann schon am 30. Oktober 2008 - eigentlich ausserhalb der Winterpikettperiode, welche von November bis März dauert. Dennoch war der kantonale Winterdienst mit allen eigenen und fremden Fahrzeugen und Geräten einsatzbereit. Denn jeweils in der ersten Oktoberhälfte werden alle Winterdienstverantwortlichen in die Werkhöfe aufgeboten und es findet eine Instruktion der Gerätschaften statt. Die Pflüge werden angebaut, die Salzstreuer montiert, eingestellt und ausgetestet.