Eidg. Schützenfest

Regnerisches Eröffnungsschiessen am Eidgenössischen Schützenfest

Eidgenössisches Schützenfest: Es wird scharf geschossen

Eidgenössisches Schützenfest: Es wird scharf geschossen

Nach drei Jahren Vorbereitung hat heute Morgen um 8 Uhr das Eidgenössische Schützenfest in der Region Aarau (ESF) 2010 begonnen. Als erster Wettkampf steigt am Freitag und Samstag das Eröffnungsschiessen. Das ist ein separater gewerteter Wettkampf, der besonders unter "angefressenen Schützen" sehr beliebt ist. Über 3500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Schweiz haben sich dazu eingeschrieben. Am Freitagnachmittag lagen auch zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik auf die Läger im zentralen Schiesszelt und zielten auf eine der 120 Scheiben im speziell für das ESF 2010 aufgebauten Schiesszentrum in Rupperswil, für den Sonntag wurden rund 2000 Nachwuchsschützen erwartet. Danach ist drei Tage Pause, bis das ESF 2010 am Donnerstagmorgen richtig beginnt. (to)

Der Startschuss für das Eidgenössische Schützenfest (ESF) 2010 in Aarau ist gefallen. Zum Eröffnungsschiessen messen sich am Freitag und Samstag über 3500 Schützinnen und Schützen. Die riesigen Festzelte hielten dem Regenwetter im Aargau stand.

Am ESF kämen Leute aus der gesamten Schweiz zusammen, sagte OK-Präsident und alt Regierungsrat Ernst Hasler an der Medienkonferenz zur Eröffnung. Das Vereinswesen und der Schiessport spielten eine wichtige Rolle für den Zusammenhalt des Landes.

Im provisorischen Schiesszentrum, das in Rupperswil AG auf einem Feld aufgestellt wurde, ist bereits Hochbetrieb. Zum Eröffnungsschiessen mussten die Gewehr- und Pistolenschützen 30 Schüsse innerhalb vier Minuten abgeben.

Das Regenwetter war ein erster Belastungstest für die aufgestellten Zelte und Scheiben, sagte Martin Widmer vom Organisationskomitee. Diese hätten dem vielen Regen jedoch gut standgehalten.

Im Festzelt wurde zudem kurzfristig eine Heizung eingebaut. Die Veranstalter hatten bei der Planung nicht mit derart kalten Temperaturen gerechnet. Zum Auftakt kamen am Nachmittag 160 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Sport ans Schützenfest.

Bis am 18. Juli messen sich am "Eidgenössischen" rund 45'000 Schützinnen und Schützen. Auf über 2500 Schiessscheiben werden über 3 Millionen Patronen abgefeuert. Angemeldet haben sich rund 2500 Vereine.

Das Eidgenössische Schützenfest 2010 ist auch eines der teuersten Feste in der Geschichte des Schweizer Schiesssports. Das Budget beläuft sich auf 16 Millionen Franken. Allein der provisorische Schiessstand in Rupperswil kostete 6 Millionen Franken.

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