Regibad
Regibad Zurzach startet mit Neuerungen in Saison 2010

Neues Badirestaurant-Pächterpaar und damit auch neue Gartenmöbel, frische Farben und ein mediterranes Flair. Das Regibad Zurzach lockt die Besucher mit einigen Neuheiten.

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Regibad Zurzach

Regibad Zurzach

Rosmarie Mehlin

Hinter dem Gelb steckt ein neues Badirestaurant-Pächterpaar: Claudine Lindauer und ihr Partner Geri Zimmermann sind ihre Aufgabe mit viel Elan und - eben - Farbe angegangen. So wurde der ganze Aussenbereich frisch möbliert, die eine Seite mit weissen Stühlen und Tischen und dort, wo bisher Holzbänke und Tische standen, laden jetzt leuchtend gelbe Kunststoffmöbel, Eistee-Werbeaufdruck inklusive, zum Verweilen.

Vernünftige Preise

Im Restaurant drin hat ein Maler mit blauer und weisser Farbe auffrischend gewirkt, sind die Tische mit Kunststoff-Chrysanthemen geschmückt und sticht ein Feldschlösschen-Zapfhahn ins Auge. Tatsächlich gibts Bier im Offenausschank - aber, klar doch, bloss alkoholfreies. Vor allem aber werden Hungrige es schwer haben mit der Qual der Wahl: Nebst Birchermüesli, Hamburger, Wurstsalat stehen unter anderem Asia-Nudeln, Pizza, Spaghetti und Güggeli auf der Karte. Alles gibt es entweder als «Take-Away» oder auf dem Teller. Die Preise sind vernünftig, kostet eine Tasse Kaffee (in Porzellan) doch beispielsweise nur drei Franken.

Nebst den frischen Restaurant-Pächtern, gibt es weitere Neuigkeiten zu vermelden, welche weder Charakter noch Charme des Bades verändern, aber es noch ein bisschen komfortabler und hübscher machen. Darauf ist Vorstands-Präsident Daniel Metzger sehr stolz: «Der Boden in den Garderoben wurde frisch gestrichen - mit einem Farbe-Sandgemisch, welches die Rutschgefahr stark minimiert. Beim Sprungturm musste das Geländer von Gesetzes wegen um zehn Zentimeter erhöht werden.

Gleichzeitig wurde es mit Plexiglas verstärkt.» Vor allem aber dürfte der eingeschworenen Regibad-Fangemeinde ins Auge stechen, dass es vor den Garderoben und dem Sprungturm sowie neben der Rutschbahn zurzeit zwar sehr ordentlich, aber auch etwas Grau in Grau aussieht. Werner Schumacher von der Gartenbaufirma «bäumig» in Rekingen hat dort Sträucher und Gebüsch eliminiert und durch Flusskiesel ersetzt: «Diese werden noch mit Gräser begrünt werden. Dadurch soll das Bad ein gewisses mediterranes Flair erhalten.»

Zehn Stutz Rabatt

Die vor allem aus Sicherheitsgründen notwendige Erneuerung des Kinderspielplatzes ist zwar noch nicht abgeschlossen, doch macht ein stattliches, orange-beiges «Spielschiff» aus Holz bereits mega gluschtig.
Die Öffnungszeiten sind gleich geblieben, ebenso die Eintrittspreise - mit gewissen positiven Ergänzungen. Während die Saisonabos gleich viel kosten wie seit Jahren, können zumindest Feierabendgäste heuer von Einzeleintritten profitieren: Von Mai bis September kosten diese jeweils ab 18 Uhr für Kinder drei statt vier Franken und für Erwachsene 4 statt 6.50 Franken. Auch bekommt 10 Stutz Rabatt, wer zwei Dutzendkarten aufs Mal postet.

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