Zudem hat der Shuttle das Fracht- und Kopplungsmodul "Rasswet" im Gepäck, das die ISS räumlich vergrössern soll. Es ermöglicht die Ankopplung von russischen "Sojus"-Raumschiffen und unbemannten "Progress"-Transportern. Bis zur geplanten Abkopplung am kommenden Sonntag will die Crew drei Ausseneinsätze unternehmen.

Offiziell ist die "Atlantis" auf ihrem Abschiedsflug nach 25 Dienstjahren. Die NASA beendet voraussichtlich im November ihr Shuttle-Programm, weil die Raumfähren ihr technisches Lebensende erreicht haben. Aktuell sind nur noch zwei Shuttle-Missionen geplant, je eine mit der "Endeavour" und der "Discovery".

Bis zum Ende des Programms soll die "Atlantis" als Ersatzflieger bereitstehen, danach kommt sie ins Museum. Nach dem Ende des Shuttle-Programms wird die ISS vorerst nur noch mit russischen "Sojus"-Kapseln zu erreichen sein, die kaum grosse Lasten transportieren können.

Hauptaufgabe der 132. Shuttle-Mission der NASA ist entsprechend, die Raumstation für die Zeit danach vorzubereiten. Bei ihren Ausseneinsätzen will die vom Kommandanten Ken Ham geführte "Atlantis"-Mannschaft unter anderem Ersatzteile installieren und sechs Batterien an der Solaranlage wechseln. Der erste Einsatz ist für Montag geplant.