Reinach

Randnotitzen

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Reinach müsse mehr tun für die Jugend, für die 10- bis 16-Jährigen, sagte Hartmut Henrich an der Reinacher Gmeind. Gegenwärtig seien vor allem die Sportvereine sowie Migros und Coop aktiv. Die Grossverteiler, weil sie es duldeten, dass Jugendliche vor ihren Geschäften herumhängen dürfen.

Die direkte Demokratie ist überhaupt nicht langsam. Unter Verschiedenem wünschte sich René Kummer eine zusätzliche Grünabfuhr. «Wegen der Klimaerwärmung fällt das Laub viel später.» Die Behörde reagierte schnell und ordnete vom Tisch aus eine weitere Grünabfuhr an.

Gemeindeammann Martin Heiz verabschiedete seine beiden langjährigen Ratskollegen Roland Hunkeler (12 Jahre) und Karl Schrag (10 Jahre). Beide hätten es verstanden, engagiert und kompetent für ihre Geschäfte einzustehen und zu handeln. «Beide sind Bergsteiger», sagte Heiz. Er überreichte den Abtretenden eine dekorierte Feldflasche und einen Gutschein für eine zweitägige Bergtour mit einem Führer. «So könnt ihr einmal miteinander auf eine Tour gehen, und jeder kann den andern am Seil herunterlassen.»

In seinem letzten Votum wies Karl Schrag auf die immer engeren Vorschriften und Gesetze des Kantons hin. «Die machen auch Gesetze zu Problemen, die keine sind. Wir müssen in den Behörden mehr handeln, ohne immer auf Experten zu hören.» Schrag brachte seine Meinung wie klar auf den Punkt: «Früher bedrohten uns Pest und Cholera und heute sind es Juristen und Analytiker.» (psi)

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