hanspeter lindegger

Viel Spass hatten die Anwesenden an der Kriminalkomödie «Mord i de Wöschchuchi» in drei Akten von Mike La Marr, welches unter der Regie von Manfred Bur aufgeführt wurde. In der Kriminalkomödie ging es um den brutalen Mord an Bruno Ruckstuhl, dem bei allen Hausbewohnern beliebten Mieter der Parterrewohnung in einem Mehrfamilienhaus. Die Hauswartin Yvonne Spyrig erschrickt, als sie die Waschküche betritt. Vor ihr auf dem Boden liegt regungslos Bruno Ruckstuhl. Kein Zweifel: Bruno Ruckstuhl ist tot.

Viele Streitpunkte entstehen in der Waschküche. Doch ein Mord ist unglaublich, das kann Frau Spyrig fast nicht glauben und fällt ohnmächtig zu Boden.

Der rasch herbeigerufene Ortspolizist Silvio Schär und die versierte Kriminalinspektorin Christina Martin nehmen ihre Arbeit sofort auf. Der Kreis der möglichen Täter ist bald einmal definiert. Es stellte sich die Frage: War Bruno Ruckstuhl doch nicht so beliebt?

Es war nun die Aufgabe von Christina Martini, nach Motiven zu suchen und Beweise zu finden. Die Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten mit grossem Interesse das Geschehen auf der Bühne.

Indizien sind massgebend

Bei der umfangreichen Befragung der drei Mieterinnen Spyrig, Hess und Schäubli sowie des Mieters Landolt stellt sich heraus, dass alle Frauen und auch Landolt ein Verhältnis mit dem ermordeten Bruno Ruckstuhl hatten. Nun waren die Indizien, die Alibis der einzelnen Frauen und auch Landolts wichtig. Nach langen Untersuchungen taucht der Verdacht auf, dass der Mord von allen gemeinsam eingefädelt wurde. Zwei Kommentatorinnen hielten das Publikum stets auf dem Laufenden.

Lang anhaltender Applaus am Schluss der Aufführung belohnte den Regisseur und Klassenlehrer Manfred Bur und die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler. Die aufwendigen Proben machten sich bezahlt. Die tolle Aufführung begeisterte die Anwesenden.

Im Anschluss an die Kriminalkomödie stellten sich die 16 Neuntklässler in ihrer zukünftigen Arbeitsuniform vor. Anschliessend wurden sie vom Klassenlehrer verabschiedet und in die Berufswelt entlassen.

Er wünschte ihnen viel Erfolg, Durchhaltewillen und alles Gute auf ihrem Lebensweg. Zu jeder Schülerin und jedem Schüler skizzierte der Klassenlehrer heitere Szenen aus den vergangenen Jahren.

Elf beginnen eine Lehre

Drei Schülerinnen und zwei Schüler besuchen eine weiterführende Schule und elf beginnen eine Berufslehre. Nicole Schneider, Mitglied der Schulkommission, überreichte den Schülerinnen und Schülern ein schönes mit Namen graviertes Schreibgerät.

Die Schüler übergaben dem Klassenlehrer zum Abschied ein selbst gestaltetes Fotoalbum mit Erinnerungsfotos aus den drei vergangenen Schuljahren.