Publikumsmagnet ARCO-Messe in Madrid eröffnet

Eines der Werke in Madrid

Eines der Werke in Madrid

Im Zeichen der weltweiten Wirtschaftskrise hat in Madrid die 28. Internationale Messe für Zeitgenössische Kunst (ARCO) begonnen. In diesem Jahr sind in der spanischen Hauptstadt 238 Händler aus 32 Ländern dabei.

2008 waren es noch etwa 20 Galerien mehr. "Die Messe steht ganz klar unter dem Eindruck der Krise", räumte ARCO-Direktorin Lourdes Fernández ein. "Wir arbeiten das Doppelte, um am Ende die Hälfte zu erreichen." Mehr als sonst gelte das Prinzip, dass vor allem Qualität und Innovation zum Überleben notwendig seien.

"Wenn wir die Verkäufe des Vorjahres erreichen, können wir zufrieden sein", sagte der Chef der Messegesellschaft, Luis Eduardo Cortés. ARCO gilt als die publikumsreichste Kunstmesse weltweit, sie läuft bis zum 16. Februar.

Gastland Indien präsentiert sich mit 13 Galerien und 50 Künstlern, darunter etwa der für seine Installationen aus Küchengeschirr bekannte Subodh Gupta.

Zum Verkauf stehen auf der Messe auch Werke von Francis Bacon, dem das Madrider Prado-Museum derzeit eine grosse Retrospektive widmet, Damien Hirst, Georg Baselitz, Bill Viola, Richard Serra, Miquel Barceló, Pablo Picasso oder Joan Miró.

Zunächst ist die Messe nur für Fachbesucher zugänglich, die offizielle Eröffnung mit Kronprinz Felipe und Prinzessin Letizia findet am Donnerstag statt.

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