München

Prügler von München: Bubi-Schläger in Handschellen in Gerichtssaal geführt

Die drei Schweizer Schläger seinen brav «wie in der Schulbank», sagte Margarte Nötzel, Sprechern des Landgerichtes München, wo der Prozess stattfindet.

Margarete Nötzel

Die drei Schweizer Schläger seinen brav «wie in der Schulbank», sagte Margarte Nötzel, Sprechern des Landgerichtes München, wo der Prozess stattfindet.

Der Prozess gegen Ivan, Benji und Mike ist am Dienstag wieder aufgenommen worden, nachdem es tags zuvor zu einem Eklat gekommen ist. Doch die drei Zürcher Schlägerjungen schweigen beharrlich. Der Anwalt von Mike hatte diesem zum Schweigen geraten, nachdem zu viele Details publik geworden waren.

Nur Gerichtssprecherin Margarete Nötzel informierte heute planmässig über den Prozessverlauf. Ein Prozess, den die Angeklagten offenbar mit einer gewissen Demut verfolgen. Sie wirken, sagte Nötzel, «wie auf der Schulbank». 

Heftiger ist die Verhandlung für die anwesenden Eltern der Zürcher Prügler. «Die Eltern stehen unter erheblichem Druck.» Nötzel wollte dies nicht weiter präzisieren. Doch der Prozess ist für die betroffenen Eltern nicht einfach. Sie müssen mit ansehen, wie ihre Kinder jeweils mit Handschellen in den Gerichtssaal geführt werden. Erst dort nimmt man ihnen die Fessel ab. Ein Polizeibeamter bleibt zudem während der gesamten Verhandlung im Saal präsent.

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