Erst klirrt und zischt es, dann johlen alle. In dem Youtube-Video von User «janbak1984» öffnen ein paar Jungs mit einem speziellen Werkzeug die Deckel eines Bierkastens mit 24 Flaschen – in einem Zug.

Einfacher gesagt als getan

Als die beiden Polymech-Lehrlinge Lukas Sterkiz und David Pfister den Auftrag bekamen, für ein Schulprojekt ein sogenanntes Multitool zu entwickeln, war klar: Ein solcher Bierkasten-Öffner soll es sein.

Erst zischen, dann johlen: Dieses Youtube-Video war die Grundlage für die Projektidee von Lukas Sterkiz und David Pfister.

Erst zischen, dann johlen: Dieses Youtube-Video war die Grundlage für die Projektidee von Lukas Sterkiz und David Pfister.

Doch auch wenn das Werkzeug schon erfunden war – dieses nachzubauen war für die beiden 19-Jährigen einfacher gesagt als getan.

«Am Anfang steht man mit leeren Händen da», sagt Lukas Sterkiz im Beitrag von «Tele M1».

Über 30 Stunden haben die beiden in ihrem Lehrbetrieb «Jehle» in Etzgen im Fricktal gefräst, gebohrt und geschraubt. Bis ihre Entwicklung nach zwei Monaten bereit für den ersten Test war.

«Wir sind am Optimieren»

Das Ergebnis war nicht ganz zufriedenstellend: Vier von zwanzig Flaschen blieben zu. Das ist auch nach weiteren Tests noch der aktuelle Stand des Projekts, wie «Tele M1» weiter berichtet.

Doch die Lehrlinge lassen sich nicht unterkriegen. «Wir sind am Optimieren», versichert David Pfister.

Der Bierkasten-Öffner aus dem Fricktal im ersten Test.

Der Bierkasten-Öffner aus dem Fricktal im ersten Test.

Und er sendete das Video vom ersten Test trotzdem an Feldschlösschen. Die Fricktaler Brauerei fand das Projekt so originell, dass sie den beiden zwei Harrasse Bier für weitere Tests zukommen liess. Alkoholfrei natürlich.

Ein Happy End können die beiden immerhin schon verbuchen: Für ihre Arbeit gab es einen Sechser.