Insgesamt gehe es um acht Personen, sagte Yildiz. Die Ermittlungen deuteten darauf hin, dass die Arbeiten unter Tage zu nah an eine andere alte Mine herangekommen seien und es so zu der Überflutung gekommen sein könnte.

Das sei dem Betreiber anzulasten. Arbeiter hätten auf Probleme mit der Sicherheit hingewiesen, ihre Bedenken seien vom Management ignoriert worden, sagte Yildiz.

In der Mine in der Provinz Karaman waren Ende Oktober in mehr als 300 Metern Tiefe 18 Arbeiter verschüttet worden. Rettungskräfte bargen bislang zwei Leichen aus der Kohlenmine in der südtürkischen Stadt Ermenek.

In der Türkei sterben immer wieder Menschen bei Bergbau-Unfällen. In Soma waren im Mai beim schwersten Grubenunglück in der Geschichte des Landes 301 Kumpel ums Leben gekommen.