... und wie das juckt!
Plagende Mückenstiche: Das sind die besten Hausmittel unserer Leser

Nach den heftigen Regenfällen im Juni schlüpfen die Mücken millionenfach. Grossflächig kommen sie auch jetzt noch vor allem dort vor, wo es Wasser hat. Auch wenn sie keine Krankheiten überträgt: Ihre Stiche sind schmerzhaft. Und mühsam. Diese Hausmittel unserer Leser verschaffen Linderung.

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Mückenplage

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Zur Verfügung gestellt

Geteiltes Leid ist halbes Leid, dachten wir uns. Also posteten wir ein paar Fotos von Mückenstichen auf Facebook, die uns Online-Redaktionsmitglieder schon seit einigen Tagen fürchterlich plagten.

«Ihr seid nicht alleine», war die Botschaft – und wir starteten den Aufruf an unsere User, doch selber Fotos von juckenden Beulen zu posten. Unter den Einsendungen waren einige, die unsere eigenen mächtig in den Schatten stellten.

Zwiebeln, Ricola-Tee, Apfelessig

Dem Aufruf, uns Ihre Mückenstich-Föteli zu schicken folgte unser Wunsch, doch bitte die besten Hausmittelchen gegen die lästigen Stiche zu verraten.

Die Antworten liessen nicht lange auf sich warten – bei unseren Leserinnen und Lesern scheint akuter Bedarf zu bestehen, sich gegen die Plagegeister zu wehren. Und zwar am liebsten mit folgenden Hausmittelchen:

  • Eine aufgeschnittene Zwiebel auf den Stich drücken, bis es nicht mehr juckt
  • 40 Grad warmes Wasser so lange auf den Mückenstich laufen lassen, bis es nicht mehr juckt
  • Quark auf den Stich streichen
  • Tigerbalsam drauf
  • oder Zahnpasta
  • Zwei Wochen lang Joghurt essen (weiss jemand, warum das helfen soll?)
  • Apfelessig drauf
  • «Choddr» drauf
  • Stiche mit Ricola-Tee baden, Geschmacksrichtung Zitronenmelisse
  • Ätherische Öle von Lavendel, Zeder, Geranie
  • Mit dem Fingernagel ein Kreuz in den Stich drücken, bis der Schmerz den Juckreiz ersetzt
  • Rum, Whisky, Wodka, Gin oder einfach einen anderen Schnaps (drauf)
  • Heissen Kafi-Löffel draufdrücken
  • Teebaumöl oder Aloe Vera draufstreichen
  • Zitronenscheibe drauflegen (kann mit Gin ergänzt werden – riecht dann nach Feierabend und macht zusätzlich gute Laune)

Schlimmste Mückenplage seit 30 Jahren

Warm und feucht sind die besten klimatischen Bedingungen für das zahlreiche Schlüpfen der Plagegeister. Der nasse Juni, die paar heissen Tage im Juli, die aber nicht ausreichen, das Land auszutrocknen: Es wird von der schlimmsten Mückenplage seit 30 Jahren gesprochen.

Mancherorts ist es derzeit kaum möglich, laue Sommerabende im Freien zu verbringen: Die blutsaugenden Insekten stechen in den Dämmerstunden und in der Nacht besonders gerne. Ellikon im Kanton Zürich oder Chessel im Waadtland etwa sind besonders stark betroffen, wie der eremitierte Mückenexperte von der ETH Zürich verschiedenen Medien gegenüber berichtet. Mancherorts in der Schweiz werden Insektizide versprüht, um die Larven zu töten, etwa in der Magadino-Ebene im Tessin. (mbr)

Und zum Schluss noch dies: So sieht es aus, wenn eine Mücke ihre Nahrung aufnimmt – und uns sticht: