Piraterie

Piraten greifen Schweizer Frachter vor Nigeria an

Ein Schweizer Hochseefrachter, die «Silvretta» ist Ende Oktober vor der Küste Nigerias von Piraten angegriffen worden. Diese raubten Computer und Wertsachen der Mannschaft. Einige Personen wurden verletzt, als sie sich gegen die Angreifer verteidigten.

Eric André, Direktor der Reederei Suisse-Atlantique, bestätigte entsprechende Angaben der Westschweizer Zeitung "La Liberté". Am 30. Oktober sei die 170 Meter lange "Silvretta" nachts vor dem Hafen von Lagos gelegen, um die Erlaubnis der Behörden zum Einlaufen abzuwarten.

Dabei wurden sie von den Piraten angegriffen. Diese bedrohten die Besatzung, ukrainische Seeleute, und raubte Wertsachen. Dann zogen sie wieder ab. Niemand wurde ernstlich verletzt.

Es handelt sich um den ersten solchen Zwischenfall mit einem Schiff der Suisse-Atlantique seit den Achtziger Jahren. Damals sei eines ihrer Schiffe in der Karibik angegriffen worden, erklärte André.

Die Reederei hat etwa ein Dutzend Schiffe unter Schweizer Flagge. Insgesamt umfasst die Schweizer Hochseeflotte 35 Schiffe. Sie wurde im zweiten Weltkrieg zur Sicherstellung der Landesversorgung aufgebaut.

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