Die Armee geht davon aus, dass sich der 72-jährige Schweizer in den Händen der berüchtigten Terrororganisation Abu Sayyaf befindet. Die Separatisten sind für brutale Entführungen bekannt. Sie hatten im vergangenen Jahr drei Rotkreuz-Mitarbeiter - darunter einen Schweizer - entführt und monatelang festgehalten. Mit dem Lösegeld bessern sie jeweils ihre Kriegskasse auf.

Der Schweizer war am Sonntag von Bewaffneten aus seiner Ferienanlage in Zamboanga im Süden des Landes verschleppt worden. Die Entführer brausten mit ihm in einem Boot davon.

"Wir haben ein paar Informationen, wo die Geisel möglicherweise festgehalten wird, aber das muss noch bestätigt werden", sagte Lobregat. Die Armee hat 400 Soldaten auf die Suche nach dem Schweizer angesetzt. Er lebt seit Jahrzehnten auf den Philippinen.