Märet-Fescht
Petrus hat was gutzumachen

Eher verhalten fiel der Auftakt zum Märet-Fescht 2009 gestern Nachmittag und Abend aus. Die gewittrigen Episoden dürften heute je-doch die «Festhütte Solothurn» weniger stören.

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Petrus hat was gutzumachen

Petrus hat was gutzumachen

Urs Lindt

Gar nicht so schlecht war die Frequenz auf dem Trödlermarkt gestern Nachmittag, lud doch das mittelprächtige Wetter eher zu einem Gwunder-Bummel durch Nippes und Raritäten ein als die sonst übliche Sommerhitze. Für die zwei Abende ist jedoch nicht nur das Organisationsteam um Marco Lupi auf trockenes Wetter angewiesen - vielmehr sind es noch die vielen örtlichen Vereine, die mit dem Umsatz ihrer Beizli und Bars einen wesentlichen Anteil ihrer Vereinsaktivitäten finanzieren.

Höhepunkte am Samstag und am Sonntag

Akzente im Festbetrieb setzen wie immer die Landes- und Freikirchen, angeführt von Pfarrer Urs Dummermuth. «Wir haben in den beiden Nächten 40 Personen für die Abfallbeseitigung im Einsatz.» Die Kirchen führen auch das Chinderfescht auf dem Zeughausplatz mit vielen Attraktionen durch. Besonders freut sich Dummermuth aber auf den abschliessenden Open-Air-Gottesdienst am Sonntag um 11 Uhr auf dem Märetplatz. «Dann haben wir sicher wieder schönes Wetter», ist der Gottesmann überzeugt.
Zehn Jahre schon engagieren sich übrigens die Landes- und Freikirchen am Märet-Fescht.

Noch älter ist ein weiterer Höhepunkt am Samstag ab 14 Uhr auf dem Märetplatz: die Mini-Playback-Show von Radio 32. Nachwuchsbands auf dem Klosterplatz ab 16 Uhr und die reputierten Cracks der Hot Stuff Company, der Hardcore Bluesband und Simple Voicing mit Band komplettieren ab 18 Uhr das musikalische Abend- und Nachtprogramm auf der Hauptbühne vor dem Zeitglockenturm.

Brennpunkte für das jüngere Publikum dürften einmal mehr der Kollegiumshof und der Klosterplatz sein - gemütlicher gehts in der oberen Altstadt zu und her. (ww)