Freddy Nock
Peking feiert Aargauer Seiltänzer

Der Uerkner Hochseilartist Freddy Nock hat am Samstag in China nicht nur ein Wettrennen gewonnen, sondern gleichzeitig einen Weltrekord aufgestellt. Und zwar dort, wo auch «Avatar» gedreht wurde.

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Peking feiert Freddy Nock

Peking feiert Freddy Nock

Aargauer Zeitung

Freddy Nock, Sprössling der weltbekannten Circus-Dynastie und schnellster Seilläufer der Welt, hat sich am Wochenende ungesichert über ein 500 Meter hohes Seilbahn-Seil im Zhangjiajie-Tal in China gewagt. Das spannende Wettrennen wurde von der chinesischen Regierung organisiert, die ihren besten Seiltänzer ins Rennen schickte: Saimati Aishan.

Nocks Konkurrent musste aufgrund der Schwingungen des Seils aber bereits nach 30 Metern aufgeben. Freddy hingegen hat eine Länge von 230 Metern zurückgelegt und den höchsten Punkt ab Boden von 500 Metern überschritten. Der damit höchste jemals durchgeführte Seillauf auf einer Drahtseilbahn fand dort statt, wo auch der Film «Avatar» gedreht wurde. «Eine spektakulärere Kulisse für einen Weltrekordversuch gibt es kaum», so Freddy Nock.

Lebensgefährlicher Balanceakt

Für den lebensgefährlichen Balanceakt in China trainierte der 45-jährige Schweizer während drei Monaten: Er konditionierte seinen athletischen Körper auf dem Hightechgerät Power Plate, bereitete sich mental vor und ass gesund. Nur einer Schwäche konnte Freddy Nock nicht widerstehen - der Schweizer Schokolade. (PW)

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