Gletschersee

Pegel des Grindelwaldner Gletschersees weiter gesunken

Der Pegel des Sees sinkt weiter (Archiv)

Der Pegel des Sees sinkt weiter (Archiv)

Der Pegel des Gletschersees oberhalb von Grindelwald ist weiter gesunken. Darum fliesst seit Donnerstag kein Wasser mehr über den natürlichen Damm am Seeende. Fachleute gehen davon aus, dass das Wasser stattdessen gleichmässig durch ein Loch im Eis ausfliesst.

Derzeit fliessen rund 300 000 Kubikmeter Wasser pro Tag aus dem See. Der Ausfluss erfolgt in regelmässigem Tempo, ohne Beschleunigung. Dies deute nicht auf eine gefährliche Situation hin, teilten die Behörden auf ihrer Internetseite mit.

Das Volumen des Gletschersees ist inzwischen auf 1,74 Mio. Kubikmeter gesunken. Wegen der hohen Temperaturen und dem dadurch bedingten, grossen Zufluss in den See, stieg der Pegel bis am Montag an. Mit dem Temperaturrückgang vom Dienstag ging der Zufluss wieder zurück.

Bei starken Niederschlägen oder erneut hohen Temperaturen ist davon auszugehen, dass der See wieder ansteigen wird. Bei einem spontanen Seeausbruch, das heisst, wenn sich der See auf einmal sehr rasch entleert, dürfte das allfällige Überschwemmungsgebiet gegenüber anfangs Woche etwas kleiner sein.

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