Pause gefällig

Nach 124 Tagen unterwegs rund um die Erdkugel wird die Aargauer Familie Brader sesshaft in Neuseeland - zumindest für 17 Tage. Die Familie hütet ein Haus auf der Nordinsel inklusive zweier Hunde und zweier Katzen.

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Housesitting in Neuseeland

Housesitting in Neuseeland

Evelyne Brader

Die Braders Eine Familie, die ein ganzes Jahr zusammen auf Weltreise geht, ist speziell, keine Frage. Chef-Weltreisender ist Vater Reto, 44. Er arbeitete bereits längere Zeit im Ausland, unter anderem für Hewlett Packard im kanadischen Edmonton, wo auch die beiden Söhne zur Welt kamen. Reto ist Ingenieur der Elektrotechnik und führt einen MBA-Titel. Zuletzt hat er als General-Manager den Marktaufbau für Pixelmetrix in Europa und Asien geleitet.Mutter Evelyne, 38, ist Künstlerin und Galeristin und kommt aus Würenlos. Sie ist ausgebildete Bildhauerin und verkuaft ihre Arbeiten über führende Galerien.Andrin feierte seinen 13. Geburtstag auf der Queen Mary 2. Er steht auf Robbie Williams, Mr. Bean und Spongebob.Roman ist mit 11 das jüngste Familienmitglied, findet den kleinen Nils toll und spielt selber gerne Fussball - oder auch mal eine Schneeballschlacht.Die Reise kann auf verschiedenen Kanälen mitverfolgt werden: auf a-z.ch schreibt Evelyne Brader exklusiv von ihrer Reise. Und auf ihrer Website publizieren die Braders viele Fotos - und je ein persönliches Tagebuch.www.messageinabottle.ch

Die Braders Eine Familie, die ein ganzes Jahr zusammen auf Weltreise geht, ist speziell, keine Frage. Chef-Weltreisender ist Vater Reto, 44. Er arbeitete bereits längere Zeit im Ausland, unter anderem für Hewlett Packard im kanadischen Edmonton, wo auch die beiden Söhne zur Welt kamen. Reto ist Ingenieur der Elektrotechnik und führt einen MBA-Titel. Zuletzt hat er als General-Manager den Marktaufbau für Pixelmetrix in Europa und Asien geleitet.Mutter Evelyne, 38, ist Künstlerin und Galeristin und kommt aus Würenlos. Sie ist ausgebildete Bildhauerin und verkuaft ihre Arbeiten über führende Galerien.Andrin feierte seinen 13. Geburtstag auf der Queen Mary 2. Er steht auf Robbie Williams, Mr. Bean und Spongebob.Roman ist mit 11 das jüngste Familienmitglied, findet den kleinen Nils toll und spielt selber gerne Fussball - oder auch mal eine Schneeballschlacht.Die Reise kann auf verschiedenen Kanälen mitverfolgt werden: auf a-z.ch schreibt Evelyne Brader exklusiv von ihrer Reise. Und auf ihrer Website publizieren die Braders viele Fotos - und je ein persönliches Tagebuch.www.messageinabottle.ch

Der Vorteil dieser Aufgabe liegt nicht nur in der kostenlosen Übernachtungsmöglichkeit, sondern auch darin, die Reise etwas verdauen zu können, die Fotos auszusortieren, die Filmaufnahen zusammen zu schneiden oder auch einfach einmal die Seele baumeln zu lassen. Wir geniessen unser temporäres Zuhause sehr und schätzen es in der ‚eigenen' Küche mal wieder eine gutbürgerliche Schweizer Apfelwähe zu backen.

Das Hüten der Hunde hat ebenfalls zwei grosse Vorteile: erstens, wir haben eine Aufgabe und müssen zweimal täglich die Vierbeiner im Park auslüften gehen. Zweitens wird dem Gestürm der Kinder: „Wir wollen einen Hund, wenn wir wieder daheim sind!", einen Riegel geschoben. Wenn es frühmorgens zum Appell bellt und aus dem Kinderzimmer haucht: „Ich schlafe noch! Geht heute die Hunde ohne mich laufen..." So gibt es keine Ausnahme: „Auf mit allen und ab nach draussen!" Nach siebzehn Tagen strammem Marschierens ist der Drang nach einem eigenen Hund für unsere Söhne plötzlich in den Hintergrund gerutscht.

Ein grosser Vorteil des Innehaltens ist aber auch, dass man mal einfach Nichts macht oder aber sich Zeit nimmt, um Papierflieger mit den Söhnen zu basteln und anschliessend einen Flugwettbewerb im Garten veranstaltet. Dinge, für die daheim leider fast nie wirklich Zeit blieben.

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