Paris Hilton und Mike Myers räumen bei den Goldenen Himbeeren ab

Auch schlecht gespielt: Mike Myers

Auch schlecht gespielt: Mike Myers

Das US-Partygirl Paris Hilton und der kanadische Schauspieler Mike Myers sind die grossen Sieger beim Film-Spottpreis Goldene Himbeere. Sie wurden als schlechteste Darsteller prämiert. Und ihr jeweiliger Film erhielt noch zwei weitere «Razzies».

Für Paris Hilton hat die Verleihung von Goldenen Himbeeren schon bald Tradition. Sie wird praktisch jedes Jahr bedacht. Dieses Mal schaffte sie es als Hauptdarstellerin im Film "The Hottie and The Nottie". Der Film wurde am Samstagabend in Los Angeles noch als schlechtester Fim und für das schlechteste Drehbuch ausgezeichnet.

Ebenfalls auf drei "Razzies" brachte es der Film "The Love Guru" von Mike Myers. Der Kanadier, der mit Komödien wie "Wayne's World" oder "Austin Powers" bekannt wurde, erhielt eine Goldene Himbeere als schlechtester Hauptdarsteller. Noch einmal für den schlechtesten Film und für das schlechteste Drehbuch gab es zwei "Razzies" für den Love Guru.

Der deutsche Horror-Experte Uwe Boll erhielt die zweifelhafte Auszeichnung als schlechtester Regisseur für die Filme "Postal", "1968: Tunnel Rats" und "In the Name of the King: A Dungeon Siege Tale". Zudem bekam er eine Sonder-Himbeere für das "Schlechteste bisherige Lebenswerk". Er sei Deutschlands Antwort auf Ed Wood, hiess es.

Boll, der wie die anderen Preisträger nicht persönlich an der Gala teilnahm, revanchierte sich mit einem bissigen Video bei den Verleihern.

Die "Razzies" wurden dieses Jahr zum 29. Mal vergeben, wie immer einen Tag vor der Oscar-Verleihung. Der Cineast John Wilson hatte die Spottpreise als Gegenstück zu den glanzvollen Oscars ins Leben gerufen. Die Gewinner bekommen eine vergoldete Plastikhimbeere, holen sich die Trophäe aber aus verständlichen Gründen selten ab.

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