Schreinerei

Optimierte Abläufe und Hightech-Maschine

Albisbrunn-Gesamtleiter Ruedi Jans und Schreinermeister Martin Gähwiler vor dem Herzstück des neuen Schreinereigebäudes: der CNC-Maschine für die Produktion von Fenstern, Türen und Möbeln. (Bild Thomas Stöckli)

Schreinerei Albisbrunn

Albisbrunn-Gesamtleiter Ruedi Jans und Schreinermeister Martin Gähwiler vor dem Herzstück des neuen Schreinereigebäudes: der CNC-Maschine für die Produktion von Fenstern, Türen und Möbeln. (Bild Thomas Stöckli)

Berufliche Ausbildung als zentraler Aspekt – die neue Albisbrunn-Schreinerei bietet sieben Jugendlichen einen Ausbildungsplatz. 14 Monate nach dem Baustart lädt die Stiftung Albisbrunn mit einem Tag der offenen Tür zur offiziellen Eröffnung.

Sie hat eine lange Vorgeschichte, die neue Albisbrunn-Schreinerei: Vor neun Jahren ging die Planung los - erst für einen Neubau, bis sich dann in der leerstehenden landwirtschaftlichen Scheune eine architektonisch schöne und dabei wesentlich kostengünstigere Variante präsentierte. Im Obfelder Architekten Remo Sciessere von der Architekturfabrik GmbH war bald ein verlässlicher Partner für das grosse Bauvorhaben gefunden. Während die grobe Konstruktion der Scheune weitgehend beibehalten wurde, hat man energietechnisch einen grossen Aufwand betrieben. So wurde die alte Bausubstanz beplankt und mit Zellulose ausgeblasen. «Fassaden und Fenster erfüllen heute Minergie-Standard», betont Ruedi Jans, Gesamtleiter der Stiftung Albisbrunn.

«Zukunft der Fensterbau-Technologie»

Neue Bodenplatte, Wände, Stützen und Innenausbau - für die anstehenden Arbeiten hat das Albisbrunn vorwiegend die eigenen Betriebe und Baufirmen aus der Region berücksichtigt. Hoch gewichtet wurden bei der Auftragsvergabe die Lehrlingsausbildung und die Zusammenarbeit mit dem Albisbrunn. «Wir haben auch Mehrkosten in Kauf genommen», sagt Ruedi Jans. Das Herzstück der neuen Schreinerei steht in der Produktionshalle im ersten Stock: eine hochkomplexe CNC-Maschine - «Die Zukunft der Fensterbau-Technologie», so Schreinerei-Chef Martin Gähwiler. Bestückt mit 30 verschiedenen Werkzeugen übernimmt diese sämtliche Schreiner-Maschinen-Arbeiten für die Produktion von Fenstern, Türen und Möbeln. Allein das Ausnivellieren dieses Hightech-Geräts hat
eine ganze Woche in Anspruch genommen.

Optimierte Abläufe

Trotz modernster Technik bleibt in der Albisbrunn-Schreinerei Vieles Handarbeit. So bietet der neue Betrieb helle und freundliche Werkbank-Plätze für sieben Lehrlinge. Um die Abläufe zu optimieren, ist das Spritzwerk neu ins Schreinereigebäude integriert, nämlich im Erdgeschoss, wo auch Endmontage und Verlad stattfinden. Die ehemaligen Räumlichkeiten der Schreinerei bieten künftig mehr Raum für den Maschinenbau- und den Metallbaubetrieb.

Mit dem Neubau bekennt sich das Albisbrunn in aller Deutlichkeit zum bewährten Konzept von Jugendheim und Erwerbsgemeinschaft. Am Tag der offenen Tür vom 16. Mai bietet sich allen Interessierten Gelegenheit, einen Blick hinter die Fassaden des Schul- und Berufsbildungsheims zu werfen. Natürlich steht auch dabei die neue Schreinerei im Fokus.

Tag der offenen Tür am Samstag, 16. Mai, von 10 bis 16 Uhr an der Ebertswilerstrasse 33 in Hausen. Infos unter www.albisbrunn.ch.

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