Rekord-Busse

Ohne Fahrausweis unterwegs: Autolenker mit 50000 Franken gebüsst

Autofahren ohne Ausweis: Für einen Autofahrer aus der Ostschweiz kommt dies teuer zu stehen.

Autofahren ohne Ausweis: Für einen Autofahrer aus der Ostschweiz kommt dies teuer zu stehen.

Ein Ostschweizer Lenker muss eine Geldstrafe von 50 000 Franken sowie eine Busse von 5000 Franken bezahlen, weil er trotz entzogenem Fahrausweis mit seinem Fahrzeug unterwegs war.

Der Unternehmer war innert kurzer Zeit zweimal am Steuer seines Fahrzeuges erwischt worden, obschon ihm der Ausweis bereits entzogen worden war. Das Untersuchungsrichteramt Altstätten SG verurteilte den Lenker für die erste Fahrt ohne Ausweis zu einer bedingten Geldstrafe von 14 000 Franken. Für die neuerliche Fahrt ohne Ausweis verurteilte ihn das Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland SG zu einer Geldstrafe von 36 000 Franken, allerdings bedingt. Damit war wiederum die St. Galler Staatsanwaltschaft nicht einverstanden und zog vors Kantonsgericht. Mit vollem Erfolg: Das Kantonsgericht hob den «Bedingten» auf und verknurrte den Unternehmer auch zur Zahlung der Geldbusse von 36 000 Franken.

Zu Recht, entschied jetzt das Bundesgericht. Das fortwährende Fehlverhalten des Unternehmers weise auf eine ausgeprägte Uneinsichtigkeit und Gleichgültigkeit hin. Die Verweigerung des bedingten Strafvollzugs sei deshalb nicht zu beanstanden. Damit steht nun definitiv fest, dass der Lenker mit einer Geldstrafe von 50 000 Franken sowie einer Busse von 5000 Franken zur Kasse gebeten wird. (UPI)

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