Es verteilte sich grossflächig über den See. Ernste Schäden für die Natur seien dennoch nicht zu erwarten, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Lindau.

Der rund zwei Quadratkilometer grosse Ölteppich war am Vormittag südlich der Insel Lindau entdeckt worden. Darauf rückten rund 100 Einsatzkräfte aus Lindau, Friedrichshafen, Überlingen und Wasserburg aus.

Sie legten 1200 Meter Ölsperren aus, um das Öl einzufangen. Am Nachmittag mussten die Arbeiten wegen aufkommenden Sturms aber abgebrochen werden. Durch den starken Wind löste sich der Ölteppich schliesslich auf.

Die Feuerwehr geht nicht davon aus, dass ernster Schaden für die Umwelt entsteht. Wasserproben zeigten nur minimale Spuren des Öls, sagte der Sprecher. Das Wasserwirtschaftsamt gehe davon aus, dass das Öl auf den Grund des Sees absinkt.

Der Verursacher stamme vermutlich aus Österreich. Die Ermittlungen dauern noch an. Auch wie viel Öl genau in den See gelangte, ist noch unklar.