Störaktion

Obwaldner gefährdet Helikopter-Besatzungen mit Laserstrahlen

Helikopter-Besatzung geblendet (Archiv)

Helikopter-Besatzung geblendet (Archiv)

Ein 37-jähriger Obwaldner hat Helikopterpiloten der Armee bei Nachtflügen mit einem Laserstrahl verfolgt und geblendet. Am Donnerstagabend konnte er von der Polizei gestellt werden. Als Grund für seine Störaktionen nannte er «reinen Blödsinn».

Mehrere Helikopter der Armee waren in letzter Zeit bei Nachtflügen über dem Sarnersee von einem Laserstrahl verfolgt worden. Die Besatzung wurde geblendet, deren Augen gefährdet. Laut Mitteilung der Obwaldner Kantonspolizei bestand zudem die Gefahr dauerhafter Beschädigung der sensiblen Nachtsichtgeräte.

In Zusammenarbeit mit dem Militär und mit technischen Hilfmitteln konnte der genaue Standort des Laserstrahlers eruiert werden. Am Donnerstagabend schlug die Polizei zu und stellte den Mann. Er sei sich der Folgen seines Tuns nicht bewusst gewesen, erklärte er gegenüber der Polizei. Als Grund nannte er "reinen Blödsinn".

Der Laser wurde von der Polizei sichergestellt. Es liege ein Vergehen gegen den öffentlichen Verkehr vor, heisst es in der Medienmitteilung. Der Täter werde deshalb beim Verhöramt Obwalden angezeigt.

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