BP

Obama: «Die sollen das verdammte Loch schliessen»

Präsident Obama macht seinem Ärger über Ölpest Luft

Präsident Obama macht seinem Ärger über Ölpest Luft

Die Geduld von Barack Obama mit dem Ölmulti BP ist langsam aber sicher am Ende. Der Präsident ist verärgert darüber, dass BP das lecke Bohrloch nicht abzudichten in der Lage ist. Das Leck setzt Obamas Regierung immer stärker zu.

Am Freitag wird der US-Präsident Obama zum zweite Mal das Krisengebiet im Bundesstaat Louisiana besuchen. Er will sich vor Ort erneut ein Bild über die Situation verschaffen. Und an der PR-Front für etwas Goodwill sorgen. Der Präsident ist zusehends gereizter. «Die sollen das verdammte Loch schliessen», soll er gegenüber Stabsmitarbeitern in diesen Tagen gesagt haben, berichten US-Medien.

Obama und seine Regierung stehen seit Tagen in der Kritik. Obama habe zu spät reagiert und zu wenig unternommen, werfen Kritikern dem Präsidenten vor. Die Mehrheit der US-Bevölkerung ist mit der Regierung denn auch unzufrieden, wie Umfragen zeigen.

Offenbar will Obama nun rasch Gegensteuer geben. Es soll deutlich schärfere Regelungen für Ölbohrungen im Meer geben. Zudem will die Regierung rigidere Kontrollen auf Ölplattformen vor der Küste einführen, berichtet das «Wall Street Journal». Sobald der Präsident vom Innenministerium den Untersuchungsbericht über das Versinken der BP-Ölplattform «Deepwater Horizon» erhalten habe, werde er die schärferen Regeln ankündigen. (rsn).

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