Lilly-Anne Brugger

300 neue Wohnungen sollen im Gebiet Weiherfeld in Rheinfelden auf rund 42 000 Quadratmeter entstehen. Es ist vorgesehen, das Gebiet zwischen der Siedlung Augarten und den Neubauten am Pappelnweg mit drei Wohninseln, die je zwei bis drei Wohnblöcke umfassen, zu überbauen. Die Migros-Pensionskasse MPK wird zwei Drittel der Überbauung im Weiherfeld realisieren.

Möglichst gute Wohnungen als Ziel

Am Mittwoch stellte die Bauherrschaft gemeinsam mit den Architekten und der Stadt Rheinfelden das Überbauungsprojekt der Öffentlichkeit vor. Bau-Stadtrat Oliver Tschudin betonte, dass die Stadt Rheinfelden nicht möglichst viele, sondern möglichst gute Wohnungen anstrebe. Ausserdem erklärte er, dass mit der Überbauung des Weiherfeldes die Siedlung Augarten mit dem Rest von Rheinfelden zusammenwachse. «Davon werden beide Quartiere profitieren.»

Die drei Wohninseln sind im vorderen Teil des Areals, entlang der Pappelnstrasse, geplant. Die Wohnblöcke werden jeweils um einen Innenhof angeordnet, der als Begegnungszone dienen soll. Im hinteren Teil des Areals entsteht so bis hin zu den Bahnschienen Platz für einen Park, der öffentlich zugänglich sein wird. «Der Park wird auch zahlreiche Spielangebote für Kinder enthalten», versprach Massimo Fontana. Er hat als Landschaftsarchitekt die Umgebungsgestaltung entwickelt. Auf eine entsprechende Nachfrage erklärte Rolf Bühler von Swissbuilding Concept - er vertrat die Bauherrschaft -, dass die Migros-Pensionskasse in der geplanten Überbauung günstigen Wohnraum erstellen wolle, der «durchaus mit den Preisen im Umfeld mithalten kann».

Mitwirkungsverfahren startet

Thomas Rubin, Raumplaner, erklärte die nächsten Schritte. So beginnt für den neuen Gestaltungsplan, der auf dem Überbauungsprojekt mit den drei Wohninseln basiert, ab Montag das Mitwirkungsverfahren. Während eines Monats kann jeder Vorschläge zum Gestaltungsplan schriftlich einreichen. Diese Vorschläge werden anschliessend geprüft und eventuell in den Plan eingearbeitet, bevor er ungefähr im März 2010 öffentlich aufliegen wird. Dann kann nur noch Einsprache erheben, wer ein eigenes Interesse geltend machen kann.

Wenn alles rund läuft, so Rubin, soll im Sommer 2010 der Spatenstich erfolgen. Doch vorher geht der neue Gestaltungsplan in die Mitwirkungsrunde. Bau-Stadtrat Oliver Tschudin rief dazu auf, diese Gelegenheit zu ergreifen und Vorschläge einzubringen: «Auch Vorschläge für sinnvolle Spielgeräte sind willkommen», meinte er.